Arbeit an einem Laptop © Chainarong Prasertthai/iStock© Chainarong Prasertthai/iStock

Sicheres mobiles Arbeiten: BWI rollt weitere 11.500 Krypto-Rechner für die Bundeswehr aus

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20. Juli 2020

Um die Möglichkeit sicheren Arbeitens in der Bundeswehr von zu Hause oder unterwegs zu erweitern, rollt die BWI seit Juli 11.500 zusätzliche Laptops aus, die für den Austausch und die Verarbeitung sensibler Daten der Geheimhaltungsstufe „VS-Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) zugelassen sind.

Die zusätzlichen Endgeräte sollen es mehr Soldat*innen und zivilen Mitarbeiter*innen der Bundeswehr ermöglichen, im Homeoffice beziehungsweise mobil zu arbeiten. Die Arbeitsplatzsysteme sind vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für die Verarbeitung von Verschlusssachen der Geheimhaltungsstufe VS-NfD zugelassen. Seit Juli rollt die BWI die zusätzlichen Geräte in der Bundeswehr aus.

Die besonders abgesicherten Arbeitsplatzsysteme basieren technologisch zum einen auf SINA Workstations S der Firma secunet und zum anderen auf Laptops mit genucard III des Herstellers genua. SINA steht für „Sichere Inter-Netzwerk Architektur“, eine von BSI und secunet entwickelte Produktfamilie, um schützenswerte Informationen in unsicheren Netzen übertragen und verarbeiten zu können. Die genucard-Technologie ermöglicht verschlüsselte Verbindungen zum IT-System der Bundeswehr via Mobilfunk, WLAN oder Ethernet.

Beide Technologien, die seit Jahren bei Behörden und Streitkräften im In- und Ausland eingesetzt werden, sind Teil des Remote Access Services (RAS) der BWI, mit dem das IT-Systemhaus einen sicheren Fernzugriff auf das Bundeswehrnetz für verschiedene Übertragungswege ermöglicht.
 

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