Sicheres mobiles Arbeiten: BWI rollt weitere 11.500 Krypto-Rechner für die Bundeswehr aus

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Bundeswehr, IT-Security

Die zusätzlichen Endgeräte sollen es mehr Soldat*innen und zivilen Mitarbeiter*innen der Bundeswehr ermöglichen, im Homeoffice beziehungsweise mobil zu arbeiten. Die Arbeitsplatzsysteme sind vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für die Verarbeitung von Verschlusssachen der Geheimhaltungsstufe VS-NfD zugelassen. Seit Juli rollt die BWI die zusätzlichen Geräte in der Bundeswehr aus.

Die besonders abgesicherten Arbeitsplatzsysteme basieren technologisch zum einen auf SINA Workstations S der Firma secunet und zum anderen auf Laptops mit genucard III des Herstellers genua. SINA steht für „Sichere Inter-Netzwerk Architektur“, eine von BSI und secunet entwickelte Produktfamilie, um schützenswerte Informationen in unsicheren Netzen übertragen und verarbeiten zu können. Die genucard-Technologie ermöglicht verschlüsselte Verbindungen zum IT-System der Bundeswehr via Mobilfunk, WLAN oder Ethernet.

Beide Technologien, die seit Jahren bei Behörden und Streitkräften im In- und Ausland eingesetzt werden, sind Teil des Remote Access Services (RAS) der BWI, mit dem das IT-Systemhaus einen sicheren Fernzugriff auf das Bundeswehrnetz für verschiedene Übertragungswege ermöglicht.
 

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