Sanitätsdienst: BWI erweitert IT-Infrastruktur für COVID19-Lagezentrum

© Sandra Herholt/Bundeswehr

Bundeswehr

Um die Kapazität des Einsatzführungszentrums zu erhöhen und gleichzeitig die Infektionsschutzvorgaben beziehungsweise empfohlenen Mindestabstände für die Arbeitsplätze einzuhalten, mussten Bundeswehr und BWI das COVID19-Zentrum des Sanitätsdienstes innerhalb der Koblenzer Falckenstein-Kaserne kurzfristig umziehen.

Nachdem die BWI die vorhandene Netzinfrastruktur erweitert hatte, haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des dortigen BWI-Service-Centers am 25. März gemeinsam mit S6-Angehörigen des Kommandos Sanitätsdienst innerhalb eines Tages die neuen IT-Arbeitsplätze vom Rechner bis zum Netzwerkdrucker eingerichtet. Um den laufenden Betrieb vor Ort nicht zu beeinträchtigten erfolgte der Umzug in den Abendstunden. Am nächsten Morgen konnte das Lagezentrum seine Arbeit in den neuen Räumen fortsetzen.

COVID19-Lagezentrum des Sanitätsdienstes

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr unterstützt Bund und Länder bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Die Maßnahmen reichen von Laboruntersuchungen, über die Krankenversorgung, bis zur personellen Unterstützung und der Lieferung von Sanitätsmaterial. Hinzu kommen Aktivitäten des Sanitätsdienstes für die eigenen Angehörigen, dazu gehören etwa Quarantäne-Maßnahmen für Soldaten, die in den Einsatz gehen, die Ausstattung des medizinischen Personals mit Schutzausrüstung oder die Koordination der bislang rund 3.500 freiwilligen Reservisten. Das Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr ist die Schaltzentrale sämtlicher Aktivitäten des militärischen Organisationsbereichs.

Mehr über den Auftrag des Sanitätsdienstes der Bundeswehr und dessen Hilfe zur Bewältigung der Corona-Pandemie finden Sie hier.
 

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