MINT-Botschafter beim Vortrag
Mitarbeiterentwicklung bei der BWI

Wie Vertrauen Entwicklung möglich macht

2 min
7. September 2026

Früher wechselte Andreas etwa alle vier Jahre den Arbeitgeber. Bei der BWI ist er seit fast 20 Jahren. Warum? Sein berufliche Reise bei der BWI zeigt, welche Rolle Entwicklungsmöglichkeiten, Vertrauen und gute Führung dabei spielen – und warum er heute selbst genau das an andere weitergeben möchte.

Fast 20 Jahre bei einem Arbeitgeber? Das hätte Andreas zu Beginn seines Berufslebens vermutlich selbst nicht erwartet. Etwa alle vier Jahre wechselte er früher das Unternehmen. Dann kam er 2007 zur BWI – und blieb.

Einer der Gründe dafür: die Möglichkeit, sich zu verändern, ohne dafür den Arbeitgeber wechseln zu müssen. Andreas startete unter anderem als Netzwerkarchitekt und unterstützte Rollouts.  In fast 20 Jahren bei der BWI hat er sich auf eigenen Wunsch immer wieder neuen Aufgaben, Themen und Verantwortlichkeiten gestellt. So konnte er sich beruflich weiterentwickeln, neue Perspektiven kennenlernen und schließlich selbst Führungsverantwortung übernehmen. Doch Möglichkeiten allein machen für ihn noch kein gutes Arbeitsumfeld aus. Entscheidend ist, ob Menschen auch den Freiraum bekommen, sie zu nutzen. Das war bei Andreas der Fall. Heute leitet er am Standort München ein rund 15-köpfiges Team im Bereich Materials and Task Management. Seine Kolleginnen und Kollegen übernehmen unterschiedliche Querschnittsaufgaben – von Materialwirtschaft, Forecasts und Reports über die Ausbildungskoordination bis zur Software- und Anwendungsentwicklung.

Gute Führung lässt Menschen wachsen

Seine Erfahrungen kann Andreas heute gut nutzen, denn er beschäftigt sich mittlerweile als Führungskraft selbst viel mit der Entwicklung von Mitarbeitenden. Besonders die Förderung des Nachwuchs liegt ihm am Herzen. Dabei prägte ihn natürlich, was er selbst bei der BWI erlebt hat: Entwicklung braucht Vertrauen. 

Auf seinem eigenen Weg hat Andreas Führungskräfte erlebt, die ihm Freiräume gegeben, ihm etwas zugetraut und Entwicklung ermöglicht haben. Diese positiven Erfahrungen, möchte er auch seinen Mitarbeitenden ermöglichen. Er möchte Freiräume schaffen, Kompetenzen übertragen und seinen Mitarbeitenden zutrauen, selbst Verantwortung zu übernehmen. Seine Aufgabe sieht er darin, dafür den richtigen Rahmen zu schaffen – und gleichzeitig ansprechbar zu sein, wenn Unterstützung gebraucht wird.

Ob sein Ansatz funktioniert, bemisst Andreas nicht nur an Projektergebnissen. Besonders freut ihn, wenn Menschen neue Perspektiven für sich entdecken. Etwa wenn ein Auszubildender sich während seiner Zeit bei der BWI weiterentwickelt und anschließend entscheidet, noch ein Studium aufzunehmen.

Gute Führung bedeutet für Andreas deshalb auch, Potenzial zu erkennen und Menschen dabei zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden. Dieses Verständnis trägt er auch über sein eigenes Team hinaus: Als MINT-Botschafter spricht Andreas bei Schulveranstaltungen und Messen mit jungen Menschen über die vielfältigen Möglichkeiten in der IT. Gerade Schülerinnen möchte er ermutigen, technische Berufe für sich in Betracht zu ziehen.

An einem Strang ziehen wenn es drauf ankommt

Wie viel möglich ist, wenn viele Menschen an einem Strang ziehen, hat Andreas beispielsweise während der Corona-Pandemie erlebt: Innerhalb kurzer Zeit wurden rund 60.000 Remote-Arbeitsplätze für die Bundeswehr ausgerollt. Für ihn steht diese Erfahrung dafür, dass die BWI gerade dann viel bewegen kann, wenn es darauf ankommt.

Dabei bedeutet gute Arbeitskultur für Andreas nicht, dass alles perfekt sein muss. Prozesse müssen nicht immer reibungslos funktionieren. Umso wichtiger sind für ihn Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und lösungsorientiertes Arbeiten.

Arbeiten für mehr als den nächsten Geschäftserfolg

Zu den Gründen, warum Andreas nach fast 20 Jahren noch immer bei der BWI ist, gehört auch der besondere Auftrag des Unternehmens.

Für ihn macht es einen Unterschied, dass seine Arbeit nicht der Maximierung von Dividenden dient. Im Mittelpunkt steht die Aufgabe, die Bundeswehr mit leistungsfähiger IT zu unterstützen. Damit verbindet Andreas seine tägliche Arbeit mit einem größeren gesellschaftlichen Zweck: einen Beitrag zur Sicherheit Deutschlands zu leisten.

Entwicklungsmöglichkeiten, Führung, Zusammenarbeit und Sinn – für Andreas greifen diese Dinge ineinander. Sie haben sein eigenes Berufsleben bei der BWI geprägt. Und heute ist er in einer Position, in der er diese Erfahrungen weitergeben kann.

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