Bild von der Bühne auf den IndustryDays mit Folie zu den Vergabezeiträumen© BWI GmbH
Vergabe-Roadmap

BWI plant Vergaben an Industrie von über zehn Milliarden Euro

2 min
1. September 2026

Am 1. und 2. September laden die Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik (DWT) und die BWI GmbH Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Forschung und Militär zu den Industry Days 2026 in die Eventlocation KOSMOS nach Berlin ein. Die sechste Ausgabe der jährlichen Konferenzreihe steht unter dem Leitthema: „Digitalisierungsoffensive für die Bundewehr: Gemeinsam schneller, effizienter, resilienter“.

Bei den BWI Industry Days hat die BWI heute ihre TOP-Vergaben für die kommenden fünf Jahre vorgestellt. Bis 2031 plant das Unternehmen zusätzliche Aufträge in Höhe von mehr als zehn Milliarden Euro an die Wirtschaft zu vergeben. Das mittlerweile sechste zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e. V. (DWT) organisierte Symposium versteht sich als Plattform, die den Austausch von BWI und Bundes-wehr mit Industrie, Wissenschaft, Forschung und Militär anregen soll. Unter dem Leitthema „Digitalisierungsoffensive für die Bundewehr: Gemeinsam schneller, effizienter, resilienter“ informieren Expertinnen und Experten von Bundeswehr und BWI die ca. 900 Teilnehmenden über sicherheitspolitische Entwicklungen, technologische Handlungsfelder, vergaberechtliche Rahmenbedingungen sowie wichtige Vorhaben in der digitalen Transformation der deutschen Streitkräfte. Neben dem Vortragsprogramm bietet die zweitägige Konferenz Gelegenheit zum Dialog, unter anderem in Form von Break-Out-Sessions und begleitenden BWI Marktständen.

Mehr Aufgaben und engere Zusammenarbeit

Die Bundeswehr richtet sich auf ihren Kernauftrag der Landes- und Bündnisverteidigung aus. Nach dem Willen der Bundesregierung soll sie zur stärksten konventionellen Armee Europas werden. Dafür benötigt sie unter anderem digitale Fähigkeiten auf dem Gefechtsfeld und ein resilientes, hochverfügbares, sicheres und skalierbares IT-System im Inland, um kriegstüchtig und abschreckungsfähig zu sein.

Als primärer Digitalisierungspartner der Bundeswehr in Frieden, Krise und Krieg trägt die BWI zusammen mit ihren Partnern aus der Industrie maßgeblich dazu bei, die Führungs- und Einsatzfähigkeit sowie Kampfkraft der deutschen Streitkräfte zu erhöhen. Die BWI erbringt ihre Leistungen dafür durch einen Mix aus eigenem und Markt-Know-how und pflegt dafür ein auf Resilienz ausgerichtetes Ökosystem aus starken und verlässlichen Partnern.

Möglichkeiten der Zusammenarbeit

Als Gesellschaft in hundertprozentigem Bundeseigentum und öffentlicher Auftragsgeber unterliegt die BWI dem Vergaberecht der Europäischen Union. Mit der jetzt veröffentlichten Vergabe-Roadmap für die Jahre 2027 bis 2031 informiert das Unternehmen über geplante Ausschreibungen ausdrücklich in Form von nicht verbindlichen Planungsdaten. Das Ziel: mehr Transparenz zwischen öffentlichem Auftraggeber und Wirtschaft und damit eine bessere Planbarkeit. Das geplante Vergabevolumen schafft Raum für vielfältige starke Partnerschaften. Gemeinsam mit der BWI können Industriepartner so einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung und Digitalisierung und damit zur Einsatzfähigkeit der Bundeswehr leisten.

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