Spatial Computing oder wie die Computer verschwanden

Die materielle und virtuelle Welt verschmelzen zunehmend: Virtuelle Objekte erweitern die Handlungskompetenzen der Menschen in der materiellen Realität und Computer sind nicht mehr als solche sichtbar. Welche Möglichkeiten ergeben sich hieraus für die BWI und ihre Kunden? Dieser Frage widmete sich der inno|talk perspective des BWI Innovation Managements Anfang Juni in Meckenheim.

Spatial Computing ist derzeit eine der bedeutensten technologischen Entwicklungen im IT-Bereich. Sie umfasst unter anderem Virtual (VR), Augmented (AR) und Mixed Reality (MR). In Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI) handelt es sich dabei nicht einfach nur um die Weiterentwicklung des Computer-Interfaces. Digitale Virtualität wird in Form von VR-, AR-, MR- und KI-Technologien künftig den (Arbeits-)Alltag der Menschen prägen. Ein Grund für das BWI Innovation Management, dieses Themenfeld in ihrer Veranstaltungsreihe inno|talk perspective genauer zu beleuchten. Dazu hatte die BWI Experten aus Bundeswehr, Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft nach Meckenheim eingeladen.

Volker Schmid etwa, Leiter der Abteilung „Astronautische Raumfahrt, ISS und Exploration“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, gab in seiner Keynote Einblick in die Entwicklung von CIMON, einem autonomen, KI-basierten Assistenzsystem, das Raumfahrer Alexander Gerst auf der ISS unterstützt hat. Dr. Dirk Michelsen, Managing Consultant Data Science & AI bei IBM Deutschland, berichtete über Techniken und Erfahrungen im Bereich smarter Assistenten und ihrer Persönlichkeiten. Die Teilnehmer hatten aber nicht nur die Möglichkeit, sich theoretisch mit dem Thema Spatial Computing zu befassen. An mehreren Ständen konnten sie neueste VR- und AR-Technologien ausprobieren. Etwa mit YouTuber Sebastian Ang, der aktuelle Entwicklungen erklärte.

Mehr zum Thema Spatial Computing und Filmimpressionen vom inno|talk perspective der BWI gibt es im Blog LEVEL UP+ .

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