„Smart“ ist das Wort der Stunde – BWI zeigt Lösungen für die Bundeswehr

Künstliche Intelligenz, Big Data und Cognitive Computing: Bei der 33. AFCEA-Fachausstellung am 10. und 11. April in Bonn zeigte die BWI, wie sich Digitalisierungsansätze in konkrete Lösungen für die Bundeswehr überführen lassen. Besucher am Messestand des IT-Dienstleisters konnten viele Anwendungen rund um das Veranstaltungsmotto „Smarte Führungsunterstützung im 21. Jahrhundert“ selbst erproben.

Das Motto für die diesjährige AFCEA Fachausstellung kommt nicht von ungefähr. Immer deutlicher zeigt sich, wie „smarte“ Geräte ihren festen Platz in privaten Lebensbereichen erobern. Auch im beruflichen Umfeld versprechen intelligent vernetzte Geräte und Anwendungen sowie mobile Lösungen Flexibilität und Arbeitserleichterung. Fällt der Begriff „smart“ wird im gleichen Atemzug immer häufiger Künstliche Intelligenz (KI) genannt, die vor allem die Digitalisierung von Services unterstützen soll.

KI, Big Data und Cognitive Computing sind auch bei der Bundeswehr wichtige Themen, etwa im Bereich der Gesundheitsversorgung und der Operationsführung. Daher arbeitet sie an der Vernetzung von Führungs-, Waffen- und Unterstützungssystemen, zum Beispiel im Rahmen des Modernisierungsvorhabens D-LBO, der „Digitalisierung landbasierter Operationen“.

BWI unterstreicht Rolle als innovativer Partner

Auch bei der BWI wird das Thema Digitalisierung großgeschrieben. Bei der 33. Ausgabe der AFCEA Fachausstellung, bei der sich mehr als 150 Aussteller aus 17 Nationen präsentierten, zeigte der IT-Dienstleister der Bundeswehr und des Bundes, wie er zukunftsfähige Lösungen für das digitale Zeitalter entwirft. Zu den Besuchern der Bundeswehr am Stand der BWI zählten unter anderem Generalleutnant Ludwig Leinhos, Inspekteur Cyber- und Informationsraum (CIR) und Aufsichtsratsvorsitzender der BWI, Generalmajor Dr. Michael Färber, Kommandeur Kommando Informationstechnik, Hans-Ulrich Schade, Direktor Zentrum für Cyber-Sicherheit, Brigadegeneral Armin Fleischmann, Abteilungsleiter Planung im Kommando CIR, Brigadegeneral Michael Hauschild, Abteilungsleiter Informationstechnik im BAAINBw und Wolfgang Taubert, Abteilung Cyber- und Informationstechnik im Verteidigungsministerium.

„Die AFCEA zählt zu den wichtigsten Branchentreffs und bietet uns einen guten Rahmen, sich einem großen und interessierten Fachpublikum zu präsentieren. Mit unserem viel beachteten Messeauftritt haben wir unterstrichen, dass die Bundeswehr in der BWI einen verlässlichen Partner hat“, sagt Jochen Reinhardt, BWI-Pressesprecher und Leiter Communications & Marketing.

Unter die knapp 2.800 AFCEA-Gäste und Aussteller mischte sich auch Martin Kaloudis, der neue Chief Executive Officer (CEO) und Vorsitzender der Geschäftsführung der BWI GmbH. Am Rande der Leistungsschau für die Bundeswehr sowie Behörden und Organisationen für Sicherheitsaufgaben erklärte er: „Ich bin von der AFCEA Fachausstellung beeindruckt. Für mich war es eine gute Gelegenheit, um viele neue Gesichter aus dem Unternehmen und auf Kundenseite kennenzulernen und erste Gespräche zu führen. Ich freue mich darauf, diesen Dialog fortzuführen und weiter zu vertiefen, und auf die AFCEA im kommenden Jahr.“

Neue Lösungen für mobiles und flexibles Arbeiten

Als IT-Systemhaus der Bundeswehr prüft die BWI fortlaufend, wie sich Digitalisierungsansätze in konkrete Lösungen für die Streitkräfte überführen lassen. Dabei betrachtet die BWI smarte Lösungen nie losgelöst von den Rahmenbedingungen und speziellen Anforderungen: Von der Bedarfsanalyse über die Beratung bis zur Umsetzung bietet sie Services und Leistungen an, um die Bundeswehr bei ihren Führungs- und Leistungsprozessen zu unterstützen. Bei der AFCEA wurde die Beratungskompetenz der BWI vom dem neuen Organisationsbereich Consulting repräsentiert.

Daneben bot sich den AFCEA-Besuchern die Gelegenheit, weitere Ausschnitte aus dem Leistungsspektrum der BWI zu erleben – beginnend bei Innovationen, die das Unternehmen bereits erfolgreich für die Bundeswehr realisiert hat, bis hin zur Umsetzung von Lösungen, die smartes Arbeiten ermöglichen. Unter anderem zeigten die BWI-Experten, wie sich mit dem Smartphone ein vollwertiger PC ersetzen ließe und so neue Möglichkeiten des mobilen Arbeitens geschaffen werden können.

Auch mit dem Thema Künstliche Intelligenz beschäftigt sich die BWI intensiv und erprobt die Potenziale derzeit in ihrem User Help Desk. Bei der AFCEA wurden erste Erfahrungen, Chancen und Grenzen des Einsatzes von KI im User Support vorgestellt. Darüber hinaus erläuterte das Innovation Management der BWI anhand von Use Cases, welche Technologien bei der Bundeswehr sinnvoll eingesetzt werden können. Bereits bei der AFCEA 2018 hatten die Innovation-Manager mit einem Demonstrator gezeigt, wie sich Prozesse im Fuhrparkmanagement der Bundeswehr schneller und effizienter gestalten lassen. Nun befindet sich diese Lösung auf Basis der Blockchain-Technologie in der Umsetzung.

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