Health Innovation Hub des Bundesgesundheitsministeriums gestartet

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am 11. April in Berlin den „Health Innovation Hub“ eröffnet. Zu den Gästen gehörte neben Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, auch Hans-Jürgen Niemeier, BWI GmbH. Die Ideenfabrik soll Möglichkeiten der Digitalisierung für eine bessere Versorgung von Patienten untersuchen. Zudem soll die Plattform eine Brücke zur Digitalszene schlagen. Träger des Hubs ist die BWI.

Das elfköpfige Expertenteam des gestern in Berlin eröffneten Hubs soll neue Digital-Technologien möglichst schnell erkennen und nutzbar für Patienten machen, wie es in einer Pressemeldung des Bundesgesundheitsministeriums heißt. Beispiele für die digitale Transformation der Gesundheitsversorgung sind elektronische Patientenakten bei Kassen oder eRezepte und Online-Terminservices für gesetzlich Versicherte per App. „Wir machen Tempo bei der Digitalisierung. Dafür brauchen wir kreative Impulse aus der Start-up-Szene“, sagte Jens Spahn bei der gestrigen Eröffnung. Der Health Innovation Hub soll diese Verbindung in die Digitalszene schaffen. Das von Professor Jörg Debatin, ehemaliger Chef des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, geleitete Gremium solle das Ministerium beraten, aber unabhängig agieren.

Träger des „Health Innovation Hub – Gesundheit neu denken“, so der offizielle Name der Einheit, ist die BWI, das IT-Systemhaus der Bundeswehr und IT-Dienstleistungszentrum des Bundes. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Sitz des Hubs ist ein Co-Working-Space in unmittelbarer Nähe zum Ministerium.

Zurück