Data Analytics, Machine Learning, Data Mining: BWI erweitert Portfolio

Über 150 Services umfasst das Portfolio der BWI. Der Digitalisierungspartner der Bundeswehr entwickelt sein Leistungsspektrum stetig weiter, um die sich ebenso stetig ändernden Kundenanforderungen zu erfüllen. Eines der jüngsten Beispiele ist das neue Service Package „Data Analytics“, das die BWI ab kommenden Monat anbietet. Mit ihm hält künstliche Intelligenz (KI) Einzug in das BWI-Portfolio.

Das neue Package besteht aus drei Services. Mit „Data Analytics Plattform“ stellt die BWI skalierbare Plattformen für die Analyse von Daten bereit und betreibt diese in ihren Rechenzentren. Mit Hilfe dieser Plattformen können große Datenbestände (Big Data) automatisierbar gepflegt und verarbeitet werden. Der Service kann zusätzlich durch zwei Optionen ergänzt werden.

In Kombination mit dem Service „Data Mining“ können mittels statistischer Methoden Informationen aus großen Datenmengen gewonnen und in Form von Dashboards dargestellt werden, die durch den Nutzer angepasst werden können. Neben der traditionellen Informationsgewinnung aus strukturierten Daten kann der Service auch dafür verwendet werden, um etwa Informationen aus Texten zu gewinnen (Text-Mining) und diese beispielsweise über einen Chatbot kontextbasiert, interaktiv und personalisiert zu kommunizieren. „Der Service ist also für das Zeitalter der unstrukturierten Daten konzipiert“, erklärt Service-Manager Jonas Freiknecht.

Dritter Service im Bunde ist „Machine Learning“. Damit stellt die BWI eine KI-Plattform als technisches und methodisches Grundgerüst bereit, um aus bestehenden Daten Modelle zu trainieren, die Muster erkennen können. Diese Machine-Learning-Modelle können nach erfolgreicher Trainingsphase neue, unbekannte Daten klassifizieren, bündeln und daraus Vorschläge, Trendaussagen oder Vorhersagen ableiten. „Einmal trainierte Modelle können mit geringfügigen Anpassungen, dem Retraining, vergleichbare Probleme lösen, was ihre Nutzung nachhaltiger macht“, sagt Service Package Owner Christian Bartels. Darüber hinaus bietet die BWI fertig trainierte Modelle als sogenannte Cognitive Services an, also intelligente Algorithmen, die Gespräche verschriftlichen (Speech-to-text), Fließtext analysieren und auswerten (Natural Language Processing), Texte übersetzen oder Objekte in Bilddaten erkennen können.

Seit 2018 betreut die BWI das Gemeinsame Lagezentrum des Kommandos Cyber- und Informationsraum, in dem Experten der Bundeswehr militärische Lagebilder erstellen. Ein KI-basiertes System unterstützt sie dabei. Im Zuge dieses Pilotbetriebs hat die BWI die neuen Services entwickelt und setzt sie dort bereits erfolgreich ein. Sie können sowohl eigenständig als auch aufeinander aufbauend beauftragt werden.

Lesen Sie mehr über KI und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Bundeswehr in unserem Blog.

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