BWI-Mitarbeiter erhalten internationale Auszeichnung

Jedes Jahr zeichnet die Armed Forces Communications and Electronics Association (AFCEA) herausragende Leistungen von Mitgliedern bis 40 Jahren mit dem „40 Under 40“-Award aus. In diesem Jahr erhielten mit Matthias Görtz und Daniel Heupel zwei BWI-Mitarbeiter den Preis.

Der „40 Under 40“-Award wurde am 14. Juni 2017 im Rahmen des Defensive Cyber Operations Symposium im US-amerikanischen Baltimore verliehen. Für den Award wählt die internationale Dachorganisation des Anwenderforums aus weltweit mehr als 120 Nominierten im Alter bis 40 Jahren insgesamt 40 Preisträger aus. Die BWI ist Mitglied beim deutschen Pendant der Organisation, der AFCEA Bonn e. V., und hatte die beiden Mitarbeiter aufgrund ihrer Leistungen für die Auszeichnung vorgeschlagen.

 
Grundlagen für die IT-Konsolidierung des Bundes

Matthias Görtz, Leiter des Delivery-Clusters Auftrags- und Lösungsmanagement der BWI, erhielt den Award für seine Leistungen beim Aufbau einer Multi-Service- sowie einer Carrier-Ethernet-Plattform und für die Integration einer Transportnetzplattform in das Weitverkehrsnetz (WAN) der Bundeswehr. Zudem wurde im Rahmen mehrerer Projekte die Automatisierung der Provisionierung im WAN und eine WAN-Strecke mit 100 GBit/s Übertragungskapazität auf Basis von MultiColor-Transpondern implementiert. Als eines der wesentlichen Ergebnisse der umgesetzten Projekte konnte die notwendige Übertragungskapazität für das Projekt HaFis, die Harmonisierung der Führungsinformationssysteme der Bundeswehr, auf Basis der neuen Technologie umgesetzt werden. Görtz’ Aktivitäten bilden wichtige Grundlagen für die IT-Konsolidierung der Bundesregierung, hieß es in der Begründung der Jury.

 
Weiterentwicklung der Cloud-Automation

Daniel Heupel aus dem Bereich Cloud Automation Engineering der BWI erhielt den Award für die Entwicklung von Automatisierungswerkzeugen im Serverbetrieb. Seine Leistungen trügen wesentlich dazu bei, das Angebot der BWI in Richtung Cloud-Automation weiterzuentwickeln, so die Juroren. Grundlage hierfür bildet die zentrale Integration der Systems-Management-, Security- und Monitoring-Werkzeuge der Rechenzentren in eine übergreifende Dashboard- und Managementplattform (CompAss). Auf diesem modularen Ansatz basiert die heutige Automation der Security- und Deployment-Prozesse in den Rechenzentren (Rz) der BWI. Außerdem habe Daniel Heupel mit der Integration der Plattformen „PureApp“ und „vRealize“ in die Rz-Automation die Leistungsfähigkeit seiner Schnittstellenentwicklung unter Beweis gestellt.

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