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mit der Bundeswehr

Im Auftrag der Truppe

2006 gegründet, sollte die BWI als zentraler IT-Dienstleister der Bundeswehr die nichtmilitärische Informations- und Kommunikationstechnik der Streitkräfte komplett neu aufstellen. Das haben wir getan – in einem der größten IT-Konsolidierungs- und Modernisierungsprojekte Deutschlands – HERKULES.

Los ging es mit der IT-Infrastruktur, die wir vollständig modernisiert haben. So betreiben wir beispielsweise ein über 12.000 Kilometer langes, leistungsfähiges und ausfallsicheres Lichtwellenleiter-Weitverkehrsnetz für die Sprach- und Datenkommunikation der Bundeswehr. Parallel lief die Modernisierung der vorhandenen Rechenzentren – die wir heute zentral überwachen und steuern. Über 180.000 IT-Arbeitsplätze haben wir mit zeitgemäßen Computern und VoIP-Telefonen ausgestattet. Und für mehr als 50.000 Anwender betreiben wir eine der größten SAP-Plattformen Europas.

Digitalisierungspartner der Bundeswehr

Inzwischen ist das HERKULES-Projekt abgeschlossen. Heute treiben wir gemeinsam mit der Bundeswehr ihre Digitalisierung voran – in nahezu allen Bereichen. Beispielsweise entwickeln wir eine Cloud-Plattform und Collaboration-Lösungen, die unsere Streitkräfte besser vernetzen werden – innerhalb und mit externen Partnern. Wir bieten KI-basierte Lösungen an und unterstützen die Bundeswehr bei Vorhaben wie der Digitalisierung ihrer Gesundheitsversorgung oder der Digitalisierung landbasierter Operationen – etwa mit der Erprobung von 5G.

Wir helfen dabei, Führungsinformationssysteme zu harmonisieren, entwickeln das Krisenvorsorgeinformationssystem Bund mit. Mittlerweile kümmern wir uns sogar um Teile der einsatznahen IT, etwa das „Harmonisiertes Führungsinformationssystem der Streitkräfte“ (HaFIS). Auch im Ausland. Mehr zu den Digitalprogrammen von Bundeswehr und BWI finden Sie übrigens im Blog.

 

„Die BWI ist integraler Bestandteil der Digitalisierung in der Bundeswehr: Als Teil des IT-Systems der deutschen Streitkräfte, als Partner der Bundeswehr und als Treiber für eine Vielzahl an Digitalisierungsprojekten.“

 
Martin Kaloudis, Chief Executive Officer BWI GmbH

Unser IT-System für die Bundeswehr

Mit dem IT-Projekt HERKULES haben wir das nichtmilitärische IT-System der Bundeswehr standardisiert, zentralisiert und modernisiert. Konkret: raus aus Insellösungen und veralteten Netzen, rein in moderne Standards und industrieübliche Prozesse. Und das an rund 1.200 Standorten. Heute lässt sich das IT-System zuverlässiger, sicherer und flexibler betreiben und bildet das Fundament für die digitale Transformation der deutschen Streitkräfte. So befähigen wir Menschen und Organisationen, ihre Aufgaben Tag für Tag zu bewältigen.

Begleiten Sie uns auf eine Reise durch unser IT-System für die Bundeswehr. Wir haben es gemeinsam mit unserem Auftraggeber geplant, aufgebaut und betreiben es zuverlässig 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr. Schritt für Schritt stellen wir Ihnen in einer animierten Grafik die einzelnen Bausteine des IT-Systems vor und zeigen wie diese zusammenwirken.
 

Denn zu einem modernen, leistungsfähigen und stabilen IT-System gehören weit mehr IT-Services als Hard- und Software. Unser IT-System für die Bundeswehr bildet die standardisierte, zentralisierte und sichere IT-Infrastruktur und somit die notwendige Grundlage für die Digitalisierung der deutschen Streitkräfte.

 

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Unser IT-System
für die Bundeswehr

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IT-SystemDeutschlandweitNutzerMobilitätKommunikationWide Area NetworkGeschwindigkeitData CenterAutomationZentraler BetriebIT-SicherheitSecurity-ExpertenNetzübergängeNutzer-SupportAusblickEnde

Unser IT-System
für die Bundeswehr

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Die BWI ist das IT-Systemhaus der Bundeswehr. Wir betreuen von über 40 Standorten in Deutschland aus rund 180.000 IT-Arbeitsplätze für die Bundeswehr.

Dabei dreht sich alles um die Nutzer*innen: 150 IT-Services stehen ihnen zur Verfügung.

Egal ob vom Büro, von unterwegs oder zu Hause: Wir tun alles, damit die Nutzer*innen ungehindert und zuverlässig an ihren IT-Arbeitsplätzen arbeiten können. Dafür stellen wir ihnen von der Hard- und Software über die dahinterliegenden IT-Infrastrukturen bis hin zum Support alles aus einer Hand zur Verfügung.

Dazu gehört auch eine moderne Telekommunikationslösung auf Basis von Voice over IP (VoIP).

Die Lebensader für die verschlüsselte Sprach- und Datenkommunikation der Nutzer*innen ist ein Wide Area Network (WAN). An das über 12.000 Kilometer lange Glasfasernetz – bestehend aus Kernnetz (Backbone) und Subringen – sind alle Standorte der Bundeswehr angeschlossen. Damit es möglichst ausfallsicher ist, besitzt es zwei redundante, also voneinander unabhängige Leitungsnetze.

Neben einem Höchstmaß an Sicherheit bietet das Netz eine hohe Datenrate: Die Übertragungskapazität im gesamten Backbone beträgt 280 Terabit/s und bis zu 100 Gigabit/s pro Kanal.

Von ihren IT-Arbeitsplätzen greifen Nutzer*innen auf ihre Daten, Fachanwendungen, SAP-Lösungen oder zentrale Dienste wie E-Mail, Webauftritte oder Collaboration Tools zu, die wir in unseren Rechenzentren zentral betreiben und bereitstellen.

Die Rechenzentren arbeiten wie ein einziges logisches Rechenzentrum im Verbund zusammen. Um stets den gesamten Verbund im Blick zu haben, überwachen und steuern wir die über 6.000 Server zentral und automatisiert von unseren Monitoring Centern aus.

Unser Ziel ist ein störungsfreier IT-Betrieb. Deshalb steuern wir neben den Rechenzentren auch Netze und Plattformen zentral über Service Control Center. Von hier aus managen wir die Hard- und Software inkl. Updates und Sicherheitspatches. Auch den zentralen Fileservice und eine verschlüsselte Datei-Ablage verwalten wir im Service Control Center.

Bei allem was wir tun, legen wir größten Wert auf die IT-Sicherheit. Alle neuralgischen Punkte in unserem IT-System sind mehrfach gesichert: die Daten selbst, ihr Transfer und der Zugang zum Datenverkehr.

Wir sind für unsere Kunden da: Das Computer Emergency Response Team und das Security Operations Center spüren sicherheitsrelevante Ereignisse und Anomalien auf und leiten Gegenmaßnahmen ein.

Zentrale Netzübergänge, zum Beispiel in das Internet oder zu Nato-Staaten und Dienststellen im Ausland erfolgen über „Demilitarisierte Zonen“ beziehungsweise Firewalls.

Wenn es doch zu IT-Störungen oder -Fragen kommt, steht jedem Nutzer ein mehrstufiger Service zur Verfügung: Unser User Help Desk hilft rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche weiter. Im Second Level Support lösen Experten knifflige Probleme. Und wenn Fernwartung und telefonische Beratung nicht ausreichen, helfen unsere Teams vor Ort in den bundesweit 25 Service Centern.

Bereit für die Digitalisierung

In zehn Jahren Modernisierung, Konsolidierung und Zentralisierung hat die BWI gemeinsam mit der Bundeswehr ein IT-System geschaffen, das leistungsfähig, stabil und sicher ist. Es bildet die Grundlage für die nun anstehenden nächsten Schritte in der Digitalisierung der Streitkräfte. Diese Transformation gehen wir jetzt gemeinsam an, um Menschen und Organisationen zu befähigen, ihre Aufgaben mithilfe von Informationstechnologie schneller, effektiver und sicherer zu bewältigen.

Eine kleine Geschichte der BWI

In den zehn Jahren des HERKULES-Projekts hat sich die BWI ein einzigartiges Know-how erarbeitet: Niemand sonst hat IT-Infrastrukturen in dieser Größenordnung in einem vergleichbaren Projekt transformiert, modernisiert und dabei zig Teilprojekte aufeinander abgestimmt. Diese Erfahrung bringen wir nun in die nächsten Vorhaben der Bundeswehr und des Bundes ein – für die digitale Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

Wie alles begann? Gehen wir auf eine Zeitreise!

HERKULES startet

Im Dezember 2006 unterschreiben Vertreter von BMVg, Siemens und IBM den HERKULES-Vertrag und gründen den BWI Leistungsverbund. Zugleich der Startschuss für eines der komplexesten IT-Projekte Deutschlands. 
 

Hauptsitz eingeweiht

Im November 2007 wird der neue BWI-Hauptsitz in Meckenheim nach nur neun Monaten Bauzeit fertiggestellt und offiziell eingeweiht. Mit dabei sind rund 170 Gäste aus Bundeswehr, Politik und Wirtschaft.

Top-50-Liegenschaften angebunden

Im März 2009 wird der letzte von 50 Kernstandorten der Bundeswehr an das neue Weitverkehrsnetz der BWI angeschlossen. Ein wichtiger Meilenstein für weitere Projekte, wie den Rollout neuer Arbeitsplatzcomputer.

 

Auskunfts- und Vermittlungsdienst wird zentralisiert

Im Mai 2009 wird die letzte liegenschaftsbezogene Vermittlungsstelle der Bundeswehr auf den neuen A&V-Dienst aufgeschaltet. Damit kann die BWI früher als geplant den Zielbetrieb für den zentralen A&V-Dienst erklären. 

SASPF in der 1. Panzerdivision eingeführt

Im Februar 2010 präsentiert die Bundeswehr erstmals öffentlich das Ergebnis der SAP-Einführung im Deutschen Heer. Die 1. Panzerdivision in Augustdorf ist der erste Großverband im Deutschen Heer, die mit der SAP-Lösung der Bundeswehr arbeitet.

Rechenzentrum Strausberg modernisiert

Im Juli 2011 werden ein neues Rechner- und Bürogebäude und eine neue Energiezentrale in Strausberg eingeweiht. Ein wichtiger Schritt bei der  Modernisierung von Infrastruktur und Servertechnik in den Rechenzentren der BWI.

Zielbetrieb erklärt

Im Juni 2012 geht das HERKULES-Projekt offiziell in den Zielbetrieb über. Neben der Daten- und Sprachkommunikation hatte die BWI während der Integrationsphase unter anderem ein zentrales IT- Service- und IT-Systemmanagement und moderne Rechenzentren aufgebaut. Zudem wurden Hard- und Software konsolidiert sowie zentrale Dienste und Arbeitsplatzsysteme modernisiert.

45.000 SASPF-Nutzer ausgerollt

Im Oktober 2013 endet im Materiallager Ladelund der letzte im HERKULES-Vertrag vereinbarte SASPF-Rollout. Insgesamt 45.000 Nutzer hat die BWI mit der SAP-Lösung ausgestattet und geschult.

Bundeswehr telefoniert mit VoIP

Im Dezember 2014 beendet die BWI den Flächenrollout für das Next Generation Network der Bundeswehr. Moderne Voice-over-IP-Telefonie ersetzt das bisherige Fernsprechnetz der Truppe.

Eine der schnellsten WAN-Verbindungen Deutschlands

Im April 2015 nehmen Bundeswehr und BWI eine neue Hochleistungs-Weitverkehrs-strecke zwischen Rheinbach und Köln in Betrieb. Auf ihr lassen sich Daten mit bis zu 100 Gigabit pro Sekunde übertragen.

BWI wird Bundesgesellschaft

Im Dezember 2016 unterzeichnen Bundeswehr und BWI den HERKULES-Folgevertrag. Das sichert die unterbrechungsfreie Fortführung des IT-Betriebs und markiert die Zukunft der BWI als Inhouse-Gesellschaft des Bundes.
 

Verschmelzung der BWI-Gesellschaften zur BWI GmbH

Zum 1. August 2017 werden die Gesellschaften des ehemaligen BWI Leistungsverbunds zu einem Unternehmen, der BWI GmbH, verschmolzen.

BWI treibt Innovation und Digitalisierung

Heute treibt die BWI Innovationen voran und unterstützt die Digitalisierung der Bundeswehr. Wichtige Programme wie die Digitalisierung landbasierter Operationen und die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung sowie mobiles Arbeiten und Cloud-Technologien stehen ganz oben auf der Agenda der BWI.

Rund um die IT für Deutschland:
Corporate-News und Blog der BWI