Zentrale Telefonauskunft für die Bundeswehr

Bundeswehr, Unternehmen

Koblenz, 18.12.2007: Die BWI wird bis Ende 2008 zehn moderne A&V Standorte für die Bundeswehr eröffnen und betreiben. Dieser mit einer Telefonauskunft zu vergleichende Dienst löst die alte Vermittlung der Bundeswehr ab, die auf rund 200 Liegenschaften verteilt ist. Diese sollen bis Mitte 2009 aufgelöst und deren Aufgaben komplett durch die neuen A&V Dienste ersetzt werden, plant die BWI mit der Bundeswehr. Alle 10 Standorte des neuen Services sind miteinander vernetzt. „Durch eine intelligente und softwaregestützte Anrufverteilung, die für alle Standorte zentral erfolgt, erreichen wir, dass kein Anrufer lange warten muss“, so Markus Lahr von der BWI Informationstechnik GmbH und zuständig für den neuen Dienst. In Zukunft werden Bundeswehr-Angehörige an allen Standorten 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr den Auskunfts- und Vermittlungsdienst nutzen können. 

Service Center in Koblenz eröffnet Neben dem A&V Standort hat die BWI auch ihr Service Center in Koblenz in Betrieb genommen. Die Service Center der BWI haben im Rahmen von HERKULES die Aufgabe, in einem Radius von rund 80 km den Vor-Ort-Service in den Liegenschaften der Bundeswehr zu gewährleisten. Die Mitarbeiter haben dabei ein breites Spektrum an Aufgaben: Sie werden unter anderem die Auslieferung und Installation der neuen, modernen Arbeitsplatzsysteme in der Region begleiten und umsetzen. Insgesamt werden im Rahmen von HERKULES 140.000 PCs in den nächsten 3 Jahren an rund 1.500 Standorten in ganz Deutschland modernisiert werden. Dies erfordert neben einer sehr detaillierten Planung eine Serviceorganisation, die die Planung umsetzt und den Bundeswehr-Angehörigen stets mit Rat und Tat zur Seite steht. 

 

BWI - strategischer Partner für die Informations- und
Kommunikationstechnik der Bundeswehr 

Mit Ihrer Gründung im Jahre 2006 bildet BWI einen Leistungsverbund mit dem Ziel, die gesamte nichtmilitärische IT- und Telekommunikations-Infrastruktur der Bundeswehr zu modernisieren und zu betreiben. So schafft sie eine wesentliche Voraussetzung, damit die Bundeswehr zukunftsfähig bleibt. Hinter diesem Modernisierungsvorhaben, welches 1999 als Projekt mit dem Namen HERKULES initiiert wurde, steht eine der größten Partnerschaften zwischen Bund und Industrie. Die gleichberechtigten Partner Siemens IT Solutions and Services und IBM halten daran zusammen 50,1 Prozent der Anteile, der Bund 49,9 Prozent.

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