Vertrag für Telearbeit unterschrieben

Bundeswehr, Unternehmen

Um Synergieeffekte zu erzielen, orientiert sich die technische Lösung an den bereits im HERKULES-Vertrag vereinbarten mobilen Nutzern der Bundeswehr. Mit der Lösung zur Telearbeit haben die Anwender unter anderem einen gesicherten Zugriff auf ihre E-Mail-Briefkästen und Datei-Ablagen. Hierfür erhalten die Nutzer neben dem Notebook ein Zusatzgerät, über das per DSL oder UMTS eine verschlüsselte Verbindung zum Netz der Bundeswehr aufgebaut wird. In einer Bundeswehrliegenschaft kann bei einem direkten Anschluss des Notebooks mit LAN-Kabel an das Bundeswehrnetz, wie gewohnt, ohne das Zusatzgerät gearbeitet werden. Weiteren, bis zu 250 Telearbeitern, bei denen die technischen Voraussetzungen zu Hause nicht ausreichend gegeben sind, wird eine Offline-Variante zur Verfügung gestellt. Der Datenaustausch erfolgt in diesem Fall ausschließlich in der Dienststelle. Alle Schnittstellen (USB und Laufwerke) sind aus Sicherheitsgründen gesperrt. Mit einem Prototyp wurden bereits 70 Telearbeiter erfolgreich ausgerollt. Es ist vereinbart, bis September 2011 dieses Kontingent auf 200 Telearbeiter aufzustocken.

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