TIDE Hackathon 2020: Teams von Bundeswehr und BWI gemeinsam erfolgreich 

© NATO

Unternehmen, Bundeswehr

Die Aufgaben der Teams beim TIDE Hackathon 2020 beschäftigten sich mit unterschiedlichen Anwendungsfällen im Bereich Machine Learning. In der Kategorie ‚Predicting Crisis‘ mussten die Teilnehmer Daten auswerten, die auf mutmaßliche Krisen- und Bedrohungsszenarien hindeuten. Anhand ausgewählter Indikatoren, unter anderem aus Wirtschaft, Politik, Militär, Medien und Infrastruktur, sollten sie Bedrohungspotenziale prognostizieren und regional zuordnen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Data Analytics der BWI haben die Bundeswehr bei dieser Aufgabe unterstützt: Gemeinsam entwickelten sie ein Modell, das Indikatoren überwacht und auf bevorstehende Auffälligkeiten, wie beispielsweise Unruhen in einer bestimmten Region, hinweist. Am Ende der Woche überzeugten die präsentierten Ergebnisse der gemischten Teams: „Hoch innovativ und operationalisierbar“, befand die Jury.

 

Auch in der „realen“ Welt arbeiten Bundeswehr und BWI bei der Datenauswertung Hand in Hand, wie beispielsweise im Rahmen der Serviceerbringung Data Analytics für das Gemeinsame Lagezentrum Kommando Cyber- und Informationsraum.

 
Über den Wettkampf

Der TIDE Hackathon findet einmal pro Jahr statt und gilt als fester Bestandteil im Weiterentwicklungsprozess der NATO. Dem ‚Think Tank‘ des Allied Transformation Command (ACT) hilft er dabei, genau diesen Prozess zu beschleunigen. Im TIDE Hackathon erarbeitete Lösungen und deren Praxistauglichkeit muss die NATO einmal pro Jahr nachweisen.

 

Das könnte Sie auch interessieren: