Symbolische Schlüsselübergabe: BWI betreibt zukünftig Automatisches Führungsfernmeldenetz der Bundeswehr

Unternehmen, Bundeswehr

In den Verantwortungsbereich der BWI fällt zudem das taktische Richtfunknetz der Flotte (TRF). Die BWI übernimmt damit eine große Verantwortung: Sie wird künftig die Einsatzbereitschaft des AutoFüFmN und damit die Führungsfähigkeit der Streitkräfte und im Besonderen der nationalen und integrierten NATO-Luftverteidigung sicherstellen. „Wir werden die in uns gesetzten Erwartungen uneingeschränkt erfüllen und das AutoFüFmN/TRF als Einsatznetz fehlerfrei führen. Dies erfordert eine hohe Einsatzbereitschaft und schnelle Reaktionszeiten des verantwortlichen Personals in den BKZ und in der Fläche bei den Servicecentern rund um die Uhr. Hierbei werden wir immer an den guten Leistungen der Soldatinnen und Soldaten des FmBtl 384 messen lassen müssen.“, so Helmut Brocksieper von der Delivery-Leitung der BWI. Das Fernmeldebataillon 384, mit seinen fünf unterstellten Fernmeldesektoren, hatte den Auftrag, den ortsfesten Anteil des Automatischen Führungsfernmeldenetzes (AutoFüFmN) in Deutschland als Daten- und Kommunikationsnetz zu betreiben und zu unterhalten. Der Betrieb der über 200 Fernmeldestellen in ganz Deutschland erfolgte rund um die Uhr durch Personal des Bataillons. In den vergangenen 12 Monaten hatte die BWI sich mit den Soldatinnen und Soldaten des FmBtl 384 und des SKUKdo auf die Betriebsübernahme vorbereitet. André Prekop bekräftigte „Die Angehörigen des FMBtl 384 haben uns in herausragender Weise unterstützt, um diese wichtige Aufgabe in die BWI überzuleiten.“ Er ist überzeugt, dass die BWI den neuen Verantwortungsbereich gut vorbereitet übernimmt. Die kurze Zeit des Parallelbetriebes habe gezeigt, dass alle eingeleiteten Maßnahmen greifen.

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