SASPF-Rollout bei fliegenden Waffensystemen abgeschlossen

Bundeswehr, Unternehmen

Die BWI hat innerhalb des Rolloutprojekts „Fliegende Waffensysteme“ eine Vielzahl unterschiedlicher Dienststellen in den Organisationsbereichen Heer, Luftwaffe und Rüstung mit der SAP-Lösung der Bundeswehr ausgerüstet. Alle Heeresfliegerverbände, die Wehrtechnische Dienststelle 61 sowie rund 75 Prozent der Luftwaffendienststellen konnten innerhalb HERKULES in den logistischen Funktionalitäten nach SASPF überführt werden. Dies reicht von Tornado- und Eurofighter-Verbänden, über Einsatzführungsbereiche der Luftwaffe, Kommandobehörden und Schulen bis hin zu Flugabwehrraketengeschwadern.

 

Erfolgsfaktor: Exakte Planung

Ein entscheidendes Kriterium bei der Einführung von SASPF war es, dass es zu keinen größeren Einschränkungen auf den Dienstbetrieb der betroffenen Dienststellen kommen durfte. Vor allem den Flugbetrieb musste zu jeder Zeit sichergestellt sein. Insofern war es eine sensible Aufgabe die Materialwirtschaft und das Bauzustandsmanagement für die Waffensysteme sowie Wartungs- und Instandhaltungsaufgaben von den Altsystemen auf SASPF umzustellen. Längere Ausfallzeiten der Systeme konnten nicht toleriert werden und wurden durch die gute Planung vermieden.

 

Wichtigen Meilenstein bei SASPF erreicht

Ein Team bestehend aus den Einführungsorganisationen (EFO) von Heer und Luftwaffe und einem Projektteam der BWI hat die Rolloutaufgaben vorbereitet und umgesetzt. Unterstützt wurden sie vom Bereich Stammdatenmanagement im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) sowie von den jeweiligen Dienststellen. Mit dem Projektabschluss „Fliegende Waffensysteme“ hat die BWI einen weiteren wichtigen Meilenstein des SASPF-Rollouts erreicht.

 

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