Richtfest für das Bürogebäude HERKULES in Meckenheim

Unternehmen

Meckenheim, 24.10.2007: In den BWI Regionen Süd und Mitte haben die Service Center bereits ihren Betrieb aufgenommen. In den kommenden zwei Wochen folgen in der BWI Region Ost insgesamt sieben Standorte für den Vor-Ort-Service in den Liegenschaften der Bundeswehr in der Fläche. In der Region Ost gehören dazu Leipzig, Dresden, Neubrandenburg, Rostock, Berlin, Geltow und Strausberg. Über ganz Deutschland wird die BWI zukünftig ein Netz von 22 Service Centern und drei so genannten Field Service Centern errichten und betreiben.

Die Service Center der BWI haben im Rahmen von HERKULES, Europas größtem Private Public Partnership Projekt, die Aufgabe in einem Radius von rund 80 km den Vor-Ort-Service in den Liegenschaften der Bundeswehr zu gewährleisten. Die Mitarbeiter in den Service Centern haben dabei ein breites Spektrum an Aufgaben: So werden sie unter anderem den Rollout der neuen, modernen Arbeitsplatzsysteme in der Region Ost begleiten und umsetzen. Insgesamt werden im Rahmen von HERKULES 140.000 PCs in den nächsten 3 ½ Jahren an rund 1.500 Standorten in ganz Deutschland modernisiert werden. Dies erfordert neben einer sehr detaillierten Planung, auch eine Serviceorganisation, die die Planung umsetzt und den Bundeswehr-Angehörigen stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Generell reicht das Leistungsspektrum von der Störungsbehebung über die Beschaffung neuer Hardware, Software und Telekommunikationskomponenten bis hin zur Logistik und Lagerwirtschaft.

In den nächsten Jahren hat die BWI eine Vielzahl von Aufgaben im Rahmen von HERKULES zu erfüllen. So wird sie unter anderem die derzeit in der Bundeswehr genutzte Software durch Standardsoftware ersetzen und einen Helpdesk für Anwender einrichten. Im Rahmen der Modernisierung der Rechenzentren und Anwendungen werden Individual- und Standardsoftware (SAP), web-basierte Anwendungen des Intranets der Bundeswehr sowie Kommunikationsprogramme wie Lotus Notes gepflegt. Hinzu kommt eine PKI (Public Key Infrastructure), um elektronisch versandte Dokumente verbindlich unterzeichnen oder verschlüsseln zu können. An mehr als 1.500 Standorten in Deutschland werden rund 140.000 PCs, 7.000 Server, 300.000 Festnetztelefone, 15.000 Mobiltelefone sowie das Management lokaler und überregionaler Daten- und Sprachnetze modernisiert und betrieben.

Das Public Private Partnership (PPP) zur Realisierung von HERKULES gilt als zentrales Modernisierungsprojekt der Bundeswehr und soll zu einer konsequenten Verbesserung von Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz in den Streitkräften beitragen und den Transformationsprozess unterstützen. Mit der Vertragsunterzeichnung am 28. Dezember 2006 wurde die IT-Gesellschaft gegründet. Sie firmiert unter dem Namem BWI Informationstechnik GmbH (BWI IT). An dieser Gesellschaft ist der Bund als Minderheitsgesellschafter zu 49,9 Prozent und das Auftragnehmerkonsortium (Siemens IT Solutions and Services und IBM) zu 50,1 Prozent beteiligt. Bereits zuvor hatten die Konsortialpartner IBM Deutschland GmbH und Siemens IT Solutions and Services die BWI Systeme GmbH (IBM Gesellschaft) und die BWI Services GmbH (Siemens Gesellschaft) gegründet. Diese drei Gesellschaften bilden den BWI Leistungsverbund. Der Sitz der drei Gesellschaften ist Meckenheim bei Bonn. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren.

 

BWI - strategischer Partner für die Informations- und
Kommunikationstechnik der Bundeswehr

Mit Ihrer Gründung im Jahre 2006 bildet BWI einen Leistungsverbund mit dem strategischen Ziel, die gesamte nichtmilitärische IT- und Telekommunikations- Infrastruktur der Bundeswehr zu modernisieren. BWI wird in den kommenden zehn Jahren die gesamte nichtmilitärische IT- und Telekommunikations-Infrastruktur der Bundeswehr auf den neuesten Stand bringen. So wird eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, damit die Bundeswehr zukunftsfähig bleibt. Hinter diesem Modernisierungsvorhaben, welches 1999 als Projekt mit dem Namen HERKULES initiiert wurde, steht eine der größten Partnerschaften zwischen Bund und Industrie. Die gleichberechtigten Partner Siemens IT Solutions and Services und IBM halten daran zusammen 50,1 Prozent der Anteile, der Bund 49,9 Prozent.

Siemens IT Solutions and Services ist ein international führender Anbieter von IT-Lösungen und -Services und liefert entlang der IT-Dienstleistungskette alles aus einer Hand: vom Consulting über die Systemintegration bis zum Management von IT-Infrastrukturen. Darüber hinaus vervollständigt Siemens IT Solutions and Services die Angebotspalette der anderen Konzern-Bereiche mit Software-Entwicklungen und IT-Lösungen. Mit umfassendem Know-how und spezifischen Branchenwissen schafft der Bereich messbaren Mehrwert für seine Kunden. Der im Januar 2007 formierte Siemens-Bereich erwirtschaftet mit ca. 43.000 Mitarbeitern rund 5 Mrd. EUR Umsatz – rund 60 Prozent davon werden außerhalb des Siemens-Konzerns erzielt. Mehr Informationen unter www.siemens.com/it-solutions

IBM ist einer der weltweit größten Anbieter von Informationstechnologie (Hardware, Software und Services). Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 356.000 Mitarbeiter und ist in ca. 170 Ländern aktiv. IBM bietet mit Partnern seinen Kunden eine komplette Produktpalette an fortschrittlicher Informationstechnologie an: Von der Hardware, Software über Dienstleistungen und komplexen Anwendungslösungen bis hin zu Outsourcingprojekten und Weiterbildungsangeboten sowie Finanzierung. Mit innovativen Lösungen rüstet IBM seine Kunden für künftige Herausforderungen und sich schnell verändernde Marktanforderungen. Weitere Informationen unter: www.ibm.com/de

 

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