Projekt „Next Generation Network“ in der Bundeswehr abgeschlossen

Bundeswehr

Mit dem NGNBw hat die BWI das bisherige Telekommunikationsnetz der Bundeswehr auf IP-Technologie umgestellt. Sprache und Daten werden nun über ein Datennetz transportiert. Insgesamt hat die BWI über 1.200 Bundeswehrliegenschaften in das NGNBw integriert, so dass mindestens 300.000 Teilnehmer dieses nutzen können. "Im Rückblick war das Projekt NGNBw eines der komplexesten Integrationsprojekte von HERKULES." So André Prekop, Mitglied der Geschäftsleitung BWI Informationstechnik und Leiter des Bereichs Service Delivery.

 

Telefonieren über das Internet

Mit der Umstellung auf das NGNBw, war auch die Ausgabe neuer IP-fähiger Telefone verbunden. Bis Dezember 2014 hatte die BWI über 150.000 dieser modernen Endgeräte installiert. Zur Einführung des NGN gehörten neben dem Rollout der Endgeräte auch die Modernisierung der Telekommunikationsanlagen in den Liegenschaften. In rund 680 Liegenschaften installierte die BWI neue NGNBw-Anlagen oder sogenannte Hybrid-Telekommunikationsanlagen, damit die Nutzer über IP telefonieren können. "Die Bundeswehr telefoniert heute über eines der größten und modernsten nicht-öffentlichen VoIP-Netze Europas", betont Prekop. Das damit verbundene einheitliche Netzmanagement, erlaubt es der Bundeswehr, neue Merkmale zukünftig zentral einzuführen. Denkbar wären beispielsweise das Telefonieren direkt über den PC oder Laptop.

 

Qualität überzeugt

Stichprobenartige Vor-Ort-Prüfungen durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) sowie die Rückmeldungen von Nutzern bestätigten eine sehr gute Qualität des VoIP. Rauschen oder andere Störgeräusche träten nicht auf. Mit der vollständigen Einführung und Umstellung auf die neue Technologie wird in 2015 das bisherige Fernsprechnetz der Bundeswehr (FSpNBw) abgeschaltet, das aus den 1990er Jahren stammt.

 

 

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