Norbert Röttgen zu Besuch bei der BWI: Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Fokus

V.l.n.r: Martin Kaloudis, Dr. Norbert Röttgen,...

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Auf der Agenda des Treffens standen zunächst Zahlen und Fakten zur Fortentwicklung der BWI, die in den letzten Jahren ihre Mitarbeiterzahl fast verdoppelt hat. Der BWI-Hauptsitz liegt in dem Wahlkreis, für den Röttgen das Direktmandat im Deutschen Bundestag hält. Thematisiert wurden Herausforderungen im Kontext der Covid-19-Pandemie – und flexible Home-Office-Lösungen, die die BWI als attraktiver Arbeitgeber dauerhaft beibehalten wird. Darüber hinaus ging es um Fokusthemen der Digitalisierung der Bundeswehr, an denen der Abgeordnete unter anderem in seiner Funktion als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag großes Interesse besitzt.

Röttgen hatte sich bei früheren Besuchen über die erfolgreiche Umsetzung des IT-Projekts HERKULES informiert, mit dem die BWI das nichtmilitärische IT-System der Bundeswehr fast vollständig modernisiert hatte. Beim diesjährigen Besuch ging es um die veränderte Rolle der BWI im Folgeprojekt, in dem sie sich nicht nur als verlässlicher IT-Dienstleister der Bundeswehr, sondern auch als Innovationspartner beweist.

So präsentierte Kaloudis seinem Gast das Experiment VR-Lage als Live-Demonstration: Die BWI-Innovationseinheit innoX hat zusammen mit der Luftwaffe einen virtuellen Lageraum entwickelt, der mittels Virtual Reality (VR) eine verbesserte, ortsunabhängige Planung von Luftwaffeneinsätzen ermöglicht. So trägt die BWI dazu bei, dass Einsatzbesprechungen auch bei verteilten Teams effizienter durchgeführt werden können – fast so, als befänden sich alle Teilnehmenden in einem Raum. In Zusammenarbeit mit weiteren hochspezialisierten Technologie-Partnern wurden experimentelle Funktionen wie eine Gestensteuerung sowie eine KI-gestützte Sprachsteuerung und Dialogführung ergänzt, was die Kollaboration in der Luftwaffe auf eine neue Stufe heben wird. Noch dazu können Dienstreisen ressourcenschonend eingespart werden.

Nicht nur im Bereich Virtual Reality sind in den kommenden Jahren Technologiesprünge zu erwarten. Die BWI profiliert sich in vielen Projekten und Vorhaben mit Innovationen, hat Zukunftstechnologien wie KI und Quantencomputing für die Bundeswehr fest im Blick. Dabei sieht die BWI Digitalisierung und Nachhaltigkeit untrennbar miteinander verbunden. Kaloudis verwies hierzu auch auf die BWI Industry Days, eine Plattform für den Dialog mit möglichen Partnern aus Industrie und Forschung. In deren Rahmen werden zukunftsweisende IT-Ansätze für die Bundeswehr, die auf den Aspekt Nachhaltigkeit einzahlen, mit dem BWI Innovation Award ausgezeichnet.

Passend zu diesem Thema stand am Ende des Austauschs ein gemeinsamer Gang zum Parkplatz: Kaloudis präsentierte Röttgen die Elektroautos, die den Mitarbeitenden der BWI an vielen Standorten und so auch hier in Meckenheim als Poolfahrzeuge zur Verfügung stehen. Die Fahrzeuge sind nur ein sichtbarer Baustein in einem systematischen, gesamtunternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagement, das die BWI anpacken wird.

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