Neubau: BWI-Betriebskompetenzzentrum eingeweiht

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Die rund 120 Mitarbeiter des BWI-Betriebskompetenzzentrums (BKZ) in Rheinbach bekommen neue Räumlichkeiten. Bislang waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Kasernengebäude der Tomburg-Kaserne untergebracht worden. Da dieses Gebäude jedoch von der Bundeswehr für eigenes Personal benötigt wird, war von vornherein klar, dass es sich nur um eine Übergangslösung handeln würde. Von den neuen Arbeitsräumen auf dem Kasernengelände aus betreiben und steuern sie zentral die nichtmilitärischen Kommunikationsplattformen der Bundeswehr, wie das Weitverkehrsnetz (WAN), die Liegenschaftsnetze (LAN) und die Sprachdienstleistungen für die Bundeswehr im Inland.

 

Das neue Betriebskompetenzzentrum in Rheinbach

Im September 2009 hatten Bundeswehr und BWI mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für den Baubeginn des jetzt fertig gestellten Gebäudes in Rheinbach gegeben. Der zweistöckige Bau erstreckt sich ähnlich einem H über zwei Flügel. Das Gebäude bietet durch ein funktional gestaltetes Großraumkonzept moderne Arbeitsplätze für rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BWI und der Bundeswehr. Herzstück des neuen Betriebskompetenzzentrums ist ein Netzkontrollzentrum, von dem aus speziell die Datennetze der Bundeswehr (LAN, WAN) überwacht und gesteuert werden.

 

Bundeswehr und BWI: Jetzt Tür an Tür

Neben den BWI-Mitarbeitern haben auch rund 50 Soldaten des Betriebszentrums IT-System der Bundeswehr, das sich ebenfalls in Rheinbach befindet, ihren Arbeitplatz im Neubau der BWI. Die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und BWI wird so weiter intensiviert. Denn die kurzen Wege erleichtern die Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen Bundeswehr und BWI, beispielsweise um die Prozesse zwischen zivilen und militärischen IT-Systemen aufeinander abzustimmen. Schon 2007 zu Planungsbeginn stand deshalb der Entschluss fest, das neue Gebäude für das BKZ in der Region West in einer Bundeswehrliegenschaft zu bauen, um die intensive Zusammenarbeit auch in Zukunft fortzuführen.

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