Modernisierungsprojekt im Ziel

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Die BWI hat den Zielbetrieb für den neuen zentralen Auskunft- und Vermittlungsdienst (A&V) der Bundeswehr erklärt. Am 27. Mai wurde die liegenschaftsbezogene Vermittlungsstelle des Bundesministeriums der Verteidigung in Berlin auf den neuen Dienst aufgeschaltet. Somit sind alle ehemaligen Vermittlungsstellen der Bundeswehr umgestellt. Brigadegeneral Thomas Franz, Abteilungsleiter Streitkräfteunterstützungskommando Führungsunterstützung/G6, übergab am 2. Juni 2009 symbolisch die komplette Verantwortung für den Auskunfts- und Vermittlungsdienst an die BWI. 

Peter Blaschke, Vorsitzender der Geschäftsführung der BWI Informationstechnik GmbH, erklärte nach der Übergabe durch General Franz den Zielbetrieb für den zentralen A&V. „Die BWI konnte dieses Modernisierungsvorhaben früher als vorgesehen abschließen und wir werden diesen Dienst mit hoher Qualität und im Sinne von General Franz weiterführen“, so Blaschke bei der Übergabe. Mit der Aufschaltung der letzten von über 400 Vermittlungsnummern der Bundeswehr auf den neuen Service der BWI leistet der zentrale A&V der BWI sämtliche Vermittlungen in und aus der Bundeswehr. Der Dienst ist auf zehn Standorte verteilt und 24 Stunden am Tag an 365 Tage im Jahr erreichbar.

 

Moderne Technik installiert 

Die Zentralisierung des ursprünglich auf rund 200 Vermittlungsstellen verteilten Dienstes ist nur durch den Einsatz moderner technischer Lösungen gelungen. Durch die eingesetzte ACD-Technik (Automatic Call Distribution) erfolgt die Anrufverteilung auf die zehn komplett neu aufgebauten Standorte der BWI automatisch. So wird es möglich, dass ein Anrufer immer den nächsten freien Ansprechpartner bei der Vermittlung erhält – unabhängig von seinem Standort. Eine speziell auf die Bundeswehr zugeschnittene Vermittlungsanwendung unterstützt die Telefonagenten der BWI, die größtenteils aus dem Fernschreib- oder Fernsprechdienst der Bundeswehr stammen, bei ihrer Arbeit.

 

Zehn Standorte vermitteln für die Bundeswehr 

Bisher hat die Bundeswehr die Auskunft- und Vermittlung liegenschaftsbezogen betrieben. Die BWI hat diesen Dienst in Umsetzung des HERKULES-Vertrages zentralisiert und hierfür eine komplett neue Kommunikations-Infrastruktur aufgebaut. An zehn Standorten vermitteln heute rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BWI Gespräche innerhalb der Bundeswehr sowie von außen eingehende Anrufe in die Bundeswehr. Die Mitarbeiter erteilen Auskunft zu Fragen der Anrufer nach Telefonnummern und vermitteln diese auf Wunsch mit den entsprechenden Bundeswehr-Angehörigen.

 

Standorte der zentralen Auskunft und Vermittlung 

Die zehn zentralen Auskunfts- und Vermittlungsstellen der BWI befinden sich in Hamburg, Kiel, Koblenz, Köln, Leipzig, München, Münster, Rostock, Sigmaringen und Ulm. Koblenz war der erste Standort, welcher im Dezember 2007 eröffnet wurde. Mit der Inbetriebnahme der Auskunft und Vermittlung in Kiel am fünften Dezember 2008 baute die BWI den zehnten und letzten Standort des neuen Services auf.

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