Martin Kaloudis ist neues Kuratoriumsmitglied von Fraunhofer FKIE

@ Uwe Bellhäuser/FKIE

Unternehmen, Innovation

In der elften Kuratoriumssitzung des Fraunhofer FKIE wurde Martin Kaloudis, CEO der BWI, als neues Mitglied begrüßt. Zudem wurde Thomas Tschersich, Chief Security Officer Deutsche Telekom AG, zum neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Das Kuratorium berät die Organe der Fraunhofer-Gesellschaft und die Institutsleitung des Fraunhofer FKIE in wichtigen Fragen, wie zum Beispiel zur fachlichen Ausrichtung des Institutes. Zudem schlägt das Gremium die Brücke zwischen Forschungsarbeiten des FKIE und Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Das Kuratorium, das sich aus Vertretern von Behörden, Wissenschaft und Industrie zusammensetzt, tagt jährlich. Themen der Sitzung am 26. Mai waren unter anderem Liegenschaftsschutz, Hybride Bedrohungen im Cyberraum und ein Überwachungssystem für die Landwirtschaft.

 

Engere Zusammenarbeit

Fraunhofer FKIE und BWI vertiefen damit ihre Kooperation. Bereits 2018 arbeiteten beide im Rahmen der F&T-Studie IOCC (Interoperable Cloud Computing) an gemeinsamen Projekten. Hierbei unterstützte FKIE das Innovation Management der BWI bei einer Umfeldanalyse beziehungsweise Marktsichtung möglicher Mehrwertdienste aus den eigenen Forschungsbereichen. Seit Februar gibt es gemeinsame Bestrebungen, Forschungsergebnisse und diesbezügliche Prototypen von FKIE aufzugreifen und innerhalb eines Innovations-Experiments bei der BWI in Richtung möglicher neuer Services zu entwickeln. Ein erstes Beispiel ist die interaktive Visualisierung von Daten, ein sogenanntes Dashboarding, auf Basis eines FKIE-eigenen Frameworks. Darüber hinaus gibt es Anknüpfungspunkte etwa im Umfeld Cyber Security, einem weiteren Kompetenzfeld des FKIE.

„Ich freue mich auf die engere Zusammenarbeit zwischen uns als IT-Systemhaus und der FKIE als Forschungsinstitut und gratuliere Thomas Tschersich zur Wahl des Vorsitzenden“, sagt Martin Kaloudis. Neben dem Austausch mit Kundenvertretern, könne sich die BWI mit bedeutenden Wissenschaftlern in ihrem Aufgabenfeld zu aktuellen Forschungsarbeiten und Projekten vernetzten. „Gleichzeitig können wir unsere Expertise als Digitalisierungspartner der Bundeswehr einbringen.“
 

Das könnte Sie auch interessieren: