IT-Konsolidierung: Bundeskabinett beschließt Neuausrichtung

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Bund, Unternehmen

In seiner 74. Sitzung am 6. November hat das Bundeskabinett die Weichen für die Zukunft des Projektes IT-Konsolidierung des Bundes (IT-K Bund) gestellt und die Neuordnung der IT-K Bund beschlossen. Damit folgt das Kabinett dem Beschluss des IT-Rats der Bundesregierung vom 31. Oktober, der sich bereits zuvor für eine Neuordnung ausgesprochen hatte.

Der Beschluss sieht vor, die IT-Konsolidierung des Bundes künftig in zwei Projekten fortzuführen: Die Handlungsstränge Betriebskonsolidierung und Dienstleisterertüchtigung gehen in die alleinige Verantwortung des Bundesfinanzministerium (BMF) über, die Handlungsstränge Dienstekonsolidierung und Beschaffungsbündelung verbleiben in der Verantwortung des Bundesinnenministerium (BMI). Das Bundeskanzleramt übernimmt das Controlling des Gesamtprojektes. Zentraler Dienstleister und alleiniger Generalunternehmer für die IT der unmittelbaren Bundesverwaltung – ohne die Geschäftsbereiche des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) und des Auswärtiges Amt (AA) – wird das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund). Die BWI kann als bevorzugter Unterauftragnehmer für die Dienste- und Betriebskonsolidierung auf Grundlage von Verträgen mit dem ITZBund agieren. Diese neue Partnerschaft soll nun ausgeplant werden.

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