IT-Betrieb für Bundeswehr durch BWI bis 2027 sichergestellt

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Lutz Emmelmann
Lutz Emmelmann

Unternehmen, Bundeswehr

Die Haushälter haben für rund 4,6 Milliarden Euro zur Fortführung des sogenannten Leistungsvertrags „HERKULES Folgeprojekt“ (HFP) für einen Zeitraum von vier Jahren grünes Licht gegeben. Damit wird die BWI, eine bundeseigene IT-Gesellschaft, bis 2027 unter anderem die Rechenzentren, die lokalen Datennetze sowie mehr als 12.000 Kilometer Weitverkehrsnetz für die Bundeswehr managen und betreiben. Auch die gesamte Telefonie sowie rund 200.000 Computer inklusive Softwaremanagement, Vor-Ort-Service, Druckerservices, User Help Desk sowie weiterer IT-Services sind Bestandteil des Gesamtpakets. Zu den Leistungen zählen auch der Betrieb und IT-Services für Auslandsdienststellen und die sogenannte Sichere Mobile Kommunikation für die Bundeswehr.

„Mit der frühzeitigen Billigung der Finanzmittel durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags gewinnen wir – Bundeswehr und BWI – Handlungs- und Vertragssicherheit zur weiteren Digitalisierung des IT-Systems“, sagt Martin Kaloudis, Chief Executive Officer der BWI. Die Fortsetzung des Leistungsvertrags sei eine wesentliche Grundlage für die weitere Modernisierung und Digitalisierung. So könne die BWI die Digitalisierung der Bundeswehr auch ab 2024 weiter unterstützen und gemeinsam mit ihr vorantreiben.
 

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