HERKULES- und SASPF-Symposium: Ein Erfolg

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Knapp 1.800 Liegenschaften, 7.000 Dienststellen und Truppenteile, 350.000 Nutzer. Allein die Zahlen, die Oberst i.G. Ralf Hoffmann zu Beginn des zweitägigen Symposiums nennt, verdeutlichen die immense Herausforderung der größten öffentlich-privaten Partnerschaft in Europa. „HERKULES und SASPF – das sind zwei Begriffe, die nicht immer und überall helle Freude auslösen“, so der Projektleiter HERKULES im Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr.

(IT-AmtBw). Aber: „Wir – Bundeswehr und BWI – haben unbestreitbare Erfolge und bemerkenswerte Fortschritte im Projekt erzielt“, ist Hoffmann überzeugt.

Die bei der Veranstaltung vorgestellte Bilanz macht deutlich, dass Bundeswehr und BWI mit HERKULES und SASPF bereits viel erreicht haben. Leistungen, wie das neue Weitverkehrsnetz, der zentrale User Help Desk, der A&V-Dienst und die Rechenzentren befinden sich im so genannten Zielbetrieb. Zudem betonten die Referenten, dass HERKULES im vereinbarten Finanzrahmen bleiben wird. Selbst bei den Mehrforderungen der Bundeswehr, die zwischenzeitlich zu Wirbel in den Medien geführt hatten, haben IT-AmtBw und BWI eine Lösung gefunden, durch die ein Teil der Forderungen der Teilstreitkräfte im Finanzrahmen von HERKULES realisiert werden kann. Bei der Tagung wurde aber auch kein Hehl darum gemacht, dass nicht alle Mehrforderungen der Teilstreitkräfte umgesetzt werden können. Einige Modernisierungsprojekte wie beispielsweise die Modernisierung der PCs und der Ausbau der Liegenschaftsnetze, wird auch in 2011 weiter mit Hochdruck vorangetrieben werden müssen und die Aufmerksamkeit und Beteiligung beider strategischen Partner benötigen.

 

Positive HERKULES-Bilanz

Brigadegeneral Klaus Veit, Vizepräsident des IT-AmtBw, appellierte an die Anwesenden, die in Bonn-Bad Godesberg gewonnenen Erkenntnisse mit in ihre Dienststellen zu nehmen. Er lobt den Projektfortschritt: „Ich bin sicher: Ohne die BWI hätten wir die Modernisierung der Informations- und Telekommunikationstechnik nie so gut hinbekommen.“ Zurück

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