Global Security Challenge wählt die fünf besten Europäischen Sicherheitstechnologien aus

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Köln, 21.09.2007: Die ausgewählten besten europäischen Halbfinalisten kommen aus Deutschland, Israel, England und Finnland. Sie haben innovative Technologien entwickelt, die Menschen an ihrem Tippverhalten erkennen, Auswirkungen von Explosionen verringern, Internetangriffe abwehren, und chemische Kampfstoffe aus zehn Metern Entfernung bestimmen können.

Die fünf europäischen Halbfinalisten sind:

  • Psylock (Deutschland) – erkennt die Identität von Benutzern duch biometrische und automatische Analyse des Tippverhaltens
  • Aigis Blast Protection (England) – verringert die Schäden von Explosionen durch hochporöse und permeable Materialen
  • Codenomicon (Finnland) – wehrt online Attacken und Malware durch intelligente Netzwerkserver ab
  • Auxetix (England) – verstärkter Schutz vor multiplen Explosionen durch helikal-auxetische Netze
  • Laser Detect Systems (Israel) – erkennt explosive und chemische Kampfstoffe aus zehn Metern Entfernung mithilfe multipler Spektralanalyse

Die Technische Universität München und die studentische Initiative START veranstalten die Europäische Vorausscheidung des GSC in München, an der die besten Europäischen Startups ihre Business Pläne vor einer internationalen Jury aus Industrie, Venture Capital und Regierungen präsentieren. Bestätigte Juroren und Redner kommen von der Europäischen Kommission, Siemens, dem Leistungsverbund BWI aus Bundeswehr, IBM und Siemens zur Realisierung des HERKULES-Projekts und dem Department for Science & Technology Directorate der Britischen Regierung.

“Die Anzahl der eingereichten Technologien aus Europa für den diesjährigen Challenge hat sich vervielfacht im Vergleich zum letzten Jahr - was auf ein zunehmendes Interesse und Aufmerksamkeit für Innovationen in diesem Bereich in Europa und besonders in Deutschland deutet“, sagt Simon Schneider, Co-Direktor des GSC und ehemaliger Homeland Security Consultant von IBM in New York.

Der Global Security Challenge ist ein internationaler Wettbewerb für Sicherheitslösungen und wird u.a. vom U.S. Department of Homeland Security, BWI, Smiths Detection und Accenture unterstützt. Teilnehmen können junge Unternehmen, die im Jahr 2006 weniger als fünf Millionen US-Dollar Umsatz erzielt haben und ein neues technisches Produkt vertreiben, mit dem Sicherheitslücken geschlossen werden können. Die Bandbreite reicht von Kommunikationssicherheit, Softwarelösungen und Datensicherheit hin zu Innovationen in der Biometrik und Biotechnologie.

Oliver Reindl, Sicherheitsbeauftragter bei der BWI sagt: „Sicherheit im Unternehmen und IT-Sicherheit nehmen einen wichtigen Stellenwert in der BWI ein. Dies liegt auch an den besonderen Schutzanforderungen unseres Kunden Bundeswehr. Aus diesem Grund interessieren wir uns natürlich für Entwicklungen in diesem Bereich. Unser Engagement beim Global Security Challenge soll dem Rechnung tragen und Innovationen bei Sicherheitslösungen fördern.“

 

Global Security Challenge

Der Global Security Challenge (GSC) ist ein jährlicher Wettbewerb, der die vielversprechendsten Sicherheit-Startups auf der Welt sucht. Die Initiatoren haben Erfahrung mit Sicherheitstechnologien gesammelt bei IBM, Sagem Défense Sécurité, McKinsey und dem Nationalen Sicherheitsrat im Weissen Haus. Es ist unsere Mission technologische Innovationen zu  fördern, die uns alle sicherer machen ohne unsere Privatsphäre zu verletzen. Der GSC wird verwaltet von Studenten der London Business School und ist unterstützt von Accenture, BAE Systems, TSWG, Smiths Detection, ONR Global der US Navy, und BWI . Unsere exklusiven Partneruniversitäten sind Mississippi State University, die National University of Singapore und die Technische Universität München. Weitere Informationen unter: www.globalsecuritychallenge.com

Global Security Challenge
Simon Schneider
Co-Director
London , U.K.
Email:  press(at)globalsecuritychallenge.com

Internet:  www.globalsecuritychallenge.com 

 

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