Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung nimmt Betrieb am Flughafen Berlin-Brandenburg auf

© Lars Heine/BImA

Bundeswehr

Ende Oktober soll der Hauptstadtflughafen BER eröffnen. Am Regierungsterminal ist es heute schon so weit: Die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) nimmt zum 1. Juli den Betrieb in Berlin-Brandenburg auf. Neben Köln-Wahn wird sie künftig von hier aus mit Langstreckenflugzeugen für den internationalen Transport von Soldat*innen und Material sowie des politisch-parlamentarischen Führungspersonals sorgen.

Die Dienststelle des Luftwaffentransportkommandos zieht damit vom militärischen Teil des Flughafen Berlin-Tegel sowie anteilig vom Flughafen Köln/Bonn an den Interimsterminal der Bundesregierung im brandenburgischen Schönefeld. Damit der Betrieb heute pünktlich aufgenommen werden konnte, hat die BWI in enger Koordination mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in den vergangenen Wochen die benötigte IT-Infrastruktur aufgebaut. Dazu gehörte die Anbindung des Terminals an das Glasfaser-Weitverkehrsnetz der Bundeswehr, der Aufbau des lokalen IT-Leitungsnetzes sowie die Bereitstellung neuer Arbeitsplatzcomputer, Voice-over-IP-Telefone und Drucker.

Im März beauftragte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) die BWI mit der Umsetzung des Projekts, zu dem auch der Umzug der Flugbereitschaft von Tegel nach Brandenburg gehörte. Aufgrund der zwischenzeitlich drohenden vorzeitigen Schließung des Flughafens Berlin-Tegel sollte der Betrieb am neuen Standort bereits ab Mitte Juni möglich sein. In Abstimmung mit dem BAAINBw, der Flugbereitschaft BMVg sowie der IT-Koordinierungsstelle der Luftwaffe hat die BWI den Auftrag wie geplant abgeschlossen, trotz COVID-19-Lockdown und der damit verbundenen Einschränkungen für das Projektteam.
 

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