Cyber-Sicherheit: BSI und BWI vertiefen Zusammenarbeit

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Seit Jahren steigen in Deutschland Zahl und Qualität von Cyberangriffen. Die Bedrohungslage ist hoch, auch für IT-Infrastrukturen des Bundes. Gerade Angriffe auf öffentliche Netze und Systeme als Teil der kritischen Infrastruktur können gravierende Folgen für Staat, Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland haben. Es sei daher unverzichtbar, „vorhandenen Verfahren und Prozesse zur frühzeitigen Detektion und Abwehr von Cyber-Angriffen auszubauen und laufend der aktuellen Bedrohungslage anzupassen“, wie es in der Pressemitteilung des BSI heißt.

Darum ging es am 4. September bei einem Strategiegespräch zwischen BSI-Präsident Arne Schönbohm und BWI-CEO Martin Kaloudis. Und um ein gemeinsames Verständnis zu Cyber-Sicherheitsthemen, um das Informationssicherheitsniveau in Deutschland gemeinsam zu erhöhen.

Das BSI ist als „Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes“ für die Informationssicherheit in der Digitalisierung durch Prävention, Detektion und Reaktion für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft“ verantwortlich. Die BWI betreibt als IT-Systemhaus und Digitalisierungspartner der Bundeswehr insbesondere das IT-System der deutschen Streitkräfte und erbringt als IT-Dienstleistungszentrum des Bundes zudem Leistungen für Behörden, unter anderem das BSI. Aus diesem Grund wollen beide Organisationen ihre Zusammenarbeit zur Cyber-Sicherheit für die Bundesverwaltung und Bundeswehr vertiefen.
 

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