„BWI stärkt IT-Standort Bonn“ – Oberbürgermeister Ashok Sridharan zu Besuch bei der BWI

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Martin Kaloudis, Chief Executive Officer der BWI, begrüßte Oberbürgermeister Ashok Sridharan am BWI-Campus in der Bonner Auermühle. Gesprächsthema des knapp zweistündigen Besuchs war unter anderem die wichtige Rolle des Standorts Bonn für die Entwicklung der BWI mit ihrer konsequenten Kundenorientierung. Schließlich befindet sich in der Bundesstadt der erste Dienstsitz des Bundesverteidigungsministeriums. Hinzu kommen weitere Dienststellen mit einer großen Zahl von Nutzern. Darüber hinaus gilt die Region als wichtiges IT-Cluster und viele Lieferanten der BWI sind hier beheimatet.

Das spiegelt sich in der Ansiedlung wichtiger Unternehmensbereiche – Rechenzentren, Computer Emergency Response Team, Monitor- und Control-Center, Security Operations Center – und der Mitarbeiterzahl wider. Kaloudis: „Von unseren mittlerweile rund 5.200 Beschäftigten bundesweit arbeiten in Bonn fast 1.300 im Stadtgebiet und über 2.000 in der Region. Tendenz steigend: Die BWI erwartet wie in anderen Regionen auch für Bonn ein weiteres Anwachsen der Beschäftigtenzahl.“

Zahlen, die Bonns Stadtoberhaupt nicht unbeeindruckt ließen. „Ich bin wirklich begeistert von der großen Zahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BWI und dem starken Wachstum innerhalb kürzester Zeit“, sagte Sridharan. „Damit trägt die BWI dazu bei, den IT-Standort Bonn zu stärken. Wir sind der viertstärkste IT-Standort der Bundesrepublik und genau auf Unternehmen wie die BWI setzen wir auch in Zukunft.“

Seit 2007 ist die BWI in Bonn vertreten. Seither hat sie sich von der einstmals größten öffentlich-privaten Partnerschaft, dem IT-Projekt HERKULES, zur hundertprozentigen Gesellschaft des Bundes entwickelt. 2018 hat das IT-Systemhaus der Bundeswehr große Teile des Campus Auermühle in Bonn-Graurheindorf bezogen. Als Digitalisierungspartner unterstützt das Unternehmen heute vor allem die digitale Transformation der deutschen Streitkräfte, etwa bei der Entwicklung von Cloud-Lösungen, der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung und der Digitalisierung landbasierter Operationen der Streitkräfte. Neue Lösungen werden durch die eigenen Innovationseinheiten der BWI entwickelt und in Bundeswehr und andere Bereiche der öffentlichen Verwaltung gebracht.

 

Investitionen in Mitarbeiter und Nachwuchs

In Bonn – wie auch bundesweit – investiert die BWI konsequent in die Ausbildung und Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter*innen, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Aktuell beschäftigt die BWI 231 Auszubildende, 58 Master- und 51 Werkstudierende. Das Engagement des Unternehmens zahlt sich aus: Eine Fluktuationsquote von vier Prozent – nur etwa halb so hoch wie im Marktvergleich – spricht für die Attraktivität der BWI als Arbeitgeber.

 

BWI unterstützt Bundeswehr in Corona-Krise

Aber auch die Corona-Pandemie war Thema des Besuchs des Oberbürgermeisters und die Frage, wie die BWI die Bundeswehr während der Krise mit digitalen Lösungen unterstützt hat. Ein Beispiel ist eine neue Messenger-Lösung für die Bundeswehr. Der im April für bis zu 30.000 dienstliche Mobilgeräte ausgebaute Betrieb ermöglicht Angehörigen der Streitkräfte eine schnelle, direkte, einfache und sichere Kommunikation.

Die fortlaufende Digitalisierung und die Weiterentwicklung des IT-Systems der Bundeswehr gilt mittlerweile als einer der Hauptwachstumstreiber für die BWI. Die Verantwortlichen sehen deshalb auch für die kommenden Jahre weitere wichtige und herausfordernde IT-Projekte auf das Unternehmen zukommen.
 

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