AIT: Die Logistikkette fest im Blick

Bundeswehr

Die Vorteile der Automatischen Identifizierungstechnik (AIT) sind vielfältig: Dank der neuen Lösung ist es der Bundeswehr nun weltweit möglich, ihre Güter überschneidungsfrei zu identifizieren und ihre Materialbewegungen und Lagerbestände in Echtzeit zu verfolgen. Aufwand, Verzögerungen und Differenzen in der Materialbewirtschaftung sowie der Personalbedarf reduzieren sich merklich. Zum Vergleich: Vor der Einführung des neuen Standard-Services mussten sämtliche Materialien in den Lagerhallen per Hand aufgenommen, ausgezeichnet und eingebucht werden.

 

Warenbewegungen weltweit im Blick

AIT baut auf der Barcode-Technologie auf. Die Materialdepots und Distributionszentren der Bundeswehr wurden mit Scannern, über die sich die Barcodes der eingehenden Waren einlesen lassen, sowie mit speziellen Barcode-Druckern ausgestattet. Die erfassten Daten werden über WLAN an das AIT-System übermittelt. Das AIT-System wiederum ist über das Weitverkehrsnetz an das zentrale SASPF-Logistiksystem der Bundeswehr angebunden. So können Warenbewegungen dargestellt und weltweit nachvollzogen werden.

 

Nutzerbetreuung eingerichtet

Die BWI hat in insgesamt zwei Materialwirtschaftszentren, drei Materialdepots und 48 logistischen Dienststellen die technischen Voraussetzungen für die Automatische Identifizierungstechnik geschaffen. Darüber hinaus entwickelte und etablierte die BWI die notwendigen Service-Prozesse, die das neue System unterstützen. So galt es zum Beispiel, die Nutzerbetreuung über das User Help Desk (UHD) zu gewährleisten sowie den Second und Third Level Support aufzubauen.

 

 

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