100.000 Telefone in Bundeswehr erneuert

Bundeswehr, Unternehmen

Die BWI hat am 24. Juni das 100.000ste neue Telefon mit CLIP-Funktion symbolisch an eine Soldatin in der Schulz-Lutz-Kaserne in Munster übergeben. Im Zuge der Modernisierung der Informations- und Telekommunikationstechnik der Bundeswehr wird die BWI insgesamt rund 300.000 Telefone erneuern und betreiben. „Mit der Installation des 100.000sten BWI 30 haben wir einen Teil der Wegstrecke erfolgreich absolviert“, so Helmut Brocksieper, Leitung Delivery BWI Informationstechnik GmbH, bei der Übergabe.
Die BWI modernisiert die Telekommunikationsinfrastruktur und die Telefone der Bundeswehr und betreibt diese. In einer der ersten Projektphasen tauscht die BWI die alten analogen Telefone in den Liegenschaften der Bundeswehr gegen neue Telefone mit CLIP (Calling Line Identification Presentation)-Funktion – das BWI 30 – aus. Die neuen Endgeräte bieten den Nutzern neben einer Rufnummernanzeige, eine automatische Rückrufliste, eine Freisprechfunktion und ein Telefonbuch für 100 Einträge. „Die neuen Leistungsmerkmale erleichtern den Angehörigen der Bundeswehr ihr tagtägliche Arbeit“, sagt Karsten Quaadt, Projektleiter der BWI.

 

100.000 Telefone in ganz Deutschland

Das 100.000ste BWI 30 hat die BWI in Munster erfolgreich installiert. In der Schulz-Lutz-Kaserne in Munster erneuert die BWI insgesamt über 1.100 Telefone. Die meisten Rollouts der analogen CLIP-Telefone, BWI 30, sind bereits abgeschlossen – so auch im Bundesministerium der Verteidigung auf der Bonner Hardthöhe, wo die BWI über 2.000 Telefone ausgetauscht hat. Mit einem planmäßigen Abschluss dieser ersten Phase des Telefon-Rollouts rechnen die Verantwortlichen im Sommer 2009. Im Zuge der Umsetzung des HERKULES-Vertrages wird die BWI insgesamt rund 300.000 analoge und digitale Telefone der Bundeswehr erneuern.

 

Digitale Vermittlungssysteme der Bundeswehr aufgerüstet

Bis Juni 2008 hat die BWI die Vermittlungssysteme des digitalen Vermittlungsnetzes der Bundeswehr aufgerüstet und beispielsweise um die CLIP-Funktion erweitert. Dies war eine wichtige Voraussetzung für die Erneuerung der analogen Telefone in der Bundeswehr. Zudem tauschte die BWI alle nicht ISDN-fähigen TK-Systeme gegen neue Anlagen aus.

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