Wie gelingt die Konsolidierung der Bundes-IT?

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Redaktion BWI

Bund, E-Government

„Den ersten Handlungsstrang der IT-Konsolidierung konnten wir Ende 2018 abschließen“, berichtete Ralf Krost, Gesamtprojektleiter „IT-Konsolidierung Bund“ im Bundesministerium des Inneren (BMI) auf dem Fachkongress Digitaler Staat. Seit 2015 läuft das Projekt zur Konsolidierung der Bundes-IT unter der Leitung des BMI. Mit dem Vorhaben sollen die IT-Beschaffung gebündelt, IT-Services aus einer Hand angeboten und IT-Anwendungen in den Behörden gemeinsam genutzt werden.

 

Aufgabe der Beschaffung: Langfristig planen, Mehrwerte
generieren

Hinter dem ersten Handlungsstrang steht die Beschaffungsbündelung. Die Zentralstelle für IT-Beschaffung (ZIB) unter Leitung von Felix Zimmermann sollte einen einheitlichen Rahmen für die Anschaffung von Hard- und Software, Informations- und Kommunikationstechnik sowie IT-Dienstleistungen in den Bundesbehörden aufsetzen. Die Abteilung bündelt im Beschaffungsamt rund 90 Prozent aller Einkäufe für die Bundesverwaltung.

„Für die Bundesbehörden gibt es eine Beschaffungsstrategie, bei der auch IT-Dienstleister wie die BWI wichtige Vorgaben für die Standardisierung mitentwickelt haben“, erläuterte Felix Zimmermann. Die Strategie sieht vor, die Beschaffung langfristig zu planen und nachhaltig zu gestalten.

 

Dienstekonsolidierung: Von bis zu 60 auf maximal zwei
IT-Anwendungen

„Wir wollen die Menge an Softwareprodukten in der Bundesverwaltung eindampfen“, sagt Ralf Krost. „Bis 2025 auf idealerweise maximal zwei Produkte pro Funktion.“ Bei der Dienstekonsolidierung stehen IT-Anwendungen auf dem Plan, die die Bundesbehörden gemeinsam nutzen. Bisher gab es für eine Funktion bis zu 60 unterschiedliche Softwareprodukte in den Behörden. Zwei Beispiele für gemeinsame Anwendungen: Aktuell rollt das BMI die neue elektronische Aktenverwaltung (eAkte) und ein neues Personalverwaltungssystem in den Bundesbehörden aus. Hinter den Anwendungen steht ein IT-Verfahren, das alle gemeinsam nutzen.

Betriebskonsolidierung im Leistungsverbund

Weniger Rechenzentren, mehr Service aus einer Hand: Die Betriebskonsolidierung sieht vor, bis 2022 80 Prozent des IT-Betriebs in einem Leistungsverbund zu bündeln. In diesem Verbund arbeitet die BWI gemeinsam mit dem ITZBund, der IT des Auswärtigen Amtes, der IT der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung daran, IT-Systeme der über 1.000 Betriebsstätten sukzessive zu standardisieren und leistungsfähiger zu gestalten. Herausforderung sei laut Krost deren Heterogenität.

 

„Wir werden die IT-Konsolidierung schaffen“, betonte Frank Leidenberger, Chief Strategy Officer (CSO) der BWI. „Vielleicht nicht morgen, aber gewiss gemeinsam.“ Die BWI hatte mit HERKULES bereits ein vergleichbares Konsolidierungsprojekt umgesetzt. Über eine Laufzeit von zehn Jahren hatte der IT-Dienstleister die Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr modernisiert, standardisiert und eines zentrales IT-Management aufgebaut. Diese Erfahrungen könne die BWI hervorragend im aktuellen Großprojekt des Bundes einbringen.

 

Ob Cloudangebote, anwendergetriebene Sicherheitssysteme oder Identity- und Accessmanagement: Die BWI verseht sich laut Leidenberger „als Treiber von Innovation mit Erfahrung und Expertise, von der die Bundesverwaltung profitieren kann“. Sein Anspruch ist, „einen konstruktiven und partnerschaftlichen Dialog mit den Behörden zu führen, sie mit zu nehmen und die richtige Balance zwischen Standardisierung und berechtigten Einzelinteressen zu finden“.

 

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„Den ersten Handlungsstrang der IT-Konsolidierung konnten wir Ende 2018 abschließen“, berichtete Ralf Krost, Gesamtprojektleiter „IT-Konsolidierung Bund“ im Bundesministerium des Inneren (BMI) auf dem Fachkongress Digitaler Staat. Seit 2015 läuft das Projekt zur Konsolidierung der Bundes-IT unter der Leitung des BMI. Mit dem Vorhaben sollen die IT-Beschaffung gebündelt, IT-Services aus einer Hand angeboten und IT-Anwendungen in den Behörden gemeinsam genutzt werden.

 

Aufgabe der Beschaffung: Langfristig planen, Mehrwerte
generieren

Hinter dem ersten Handlungsstrang steht die Beschaffungsbündelung. Die Zentralstelle für IT-Beschaffung (ZIB) unter Leitung von Felix Zimmermann sollte einen einheitlichen Rahmen für die Anschaffung von Hard- und Software, Informations- und Kommunikationstechnik sowie IT-Dienstleistungen in den Bundesbehörden aufsetzen. Die Abteilung bündelt im Beschaffungsamt rund 90 Prozent aller Einkäufe für die Bundesverwaltung.

„Für die Bundesbehörden gibt es eine Beschaffungsstrategie, bei der auch IT-Dienstleister wie die BWI wichtige Vorgaben für die Standardisierung mitentwickelt haben“, erläuterte Felix Zimmermann. Die Strategie sieht vor, die Beschaffung langfristig zu planen und nachhaltig zu gestalten.

 

Dienstekonsolidierung: Von bis zu 60 auf maximal zwei
IT-Anwendungen

„Wir wollen die Menge an Softwareprodukten in der Bundesverwaltung eindampfen“, sagt Ralf Krost. „Bis 2025 auf idealerweise maximal zwei Produkte pro Funktion.“ Bei der Dienstekonsolidierung stehen IT-Anwendungen auf dem Plan, die die Bundesbehörden gemeinsam nutzen. Bisher gab es für eine Funktion bis zu 60 unterschiedliche Softwareprodukte in den Behörden. Zwei Beispiele für gemeinsame Anwendungen: Aktuell rollt das BMI die neue elektronische Aktenverwaltung (eAkte) und ein neues Personalverwaltungssystem in den Bundesbehörden aus. Hinter den Anwendungen steht ein IT-Verfahren, das alle gemeinsam nutzen.

Betriebskonsolidierung im Leistungsverbund

Weniger Rechenzentren, mehr Service aus einer Hand: Die Betriebskonsolidierung sieht vor, bis 2022 80 Prozent des IT-Betriebs in einem Leistungsverbund zu bündeln. In diesem Verbund arbeitet die BWI gemeinsam mit dem ITZBund, der IT des Auswärtigen Amtes, der IT der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung daran, IT-Systeme der über 1.000 Betriebsstätten sukzessive zu standardisieren und leistungsfähiger zu gestalten. Herausforderung sei laut Krost deren Heterogenität.

 

„Wir werden die IT-Konsolidierung schaffen“, betonte Frank Leidenberger, Chief Strategy Officer (CSO) der BWI. „Vielleicht nicht morgen, aber gewiss gemeinsam.“ Die BWI hatte mit HERKULES bereits ein vergleichbares Konsolidierungsprojekt umgesetzt. Über eine Laufzeit von zehn Jahren hatte der IT-Dienstleister die Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr modernisiert, standardisiert und eines zentrales IT-Management aufgebaut. Diese Erfahrungen könne die BWI hervorragend im aktuellen Großprojekt des Bundes einbringen.

 

Ob Cloudangebote, anwendergetriebene Sicherheitssysteme oder Identity- und Accessmanagement: Die BWI verseht sich laut Leidenberger „als Treiber von Innovation mit Erfahrung und Expertise, von der die Bundesverwaltung profitieren kann“. Sein Anspruch ist, „einen konstruktiven und partnerschaftlichen Dialog mit den Behörden zu führen, sie mit zu nehmen und die richtige Balance zwischen Standardisierung und berechtigten Einzelinteressen zu finden“.

 

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