© BWI GmbH/Tanja Pfeilsticker

„Ich möchte nach wie vor
jeden Tag die BWI verbessern

Redaktion BWI

Karriere

Sie war von Beginn an dabei, hat bereits früh große Projekte bei der BWI übernommen und kann auf einige Meilensteile zurückblicken: Tanja Pfeilsticker ist seit 14 Jahren Mitarbeiterin im Unternehmen und war in ihrer Position als IT-Architektin schon am IT-Projekt HERKULES beteiligt. Hier entwickelte sie gemeinsam mit anderen Kollegen in den ersten Jahren von HERKULES eine einheitliche IT-Lösung für die Bundeswehr und war für deren Design und den anschließenden Aufbau mitverantwortlich.

„Ich habe mit vielen langjährigen Kolleginnen und Kollegen den Bundeswehr-Zielbetrieb gestaltet und aufgebaut“, erklärt sie. „Alles, was wir heute haben, gibt es nur, weil wir gemeinsam die Ärmel hochgekrempelt haben.“ Neben der Implementierung einer standardisierten IT-Lösung für die Bundeswehr entwickelte das Team auch die ersten Backoffice-Services für die BWI – der Grundstein für die heutige Leistungsvielfalt der BWI.

„Alles, was wir heute haben, gibt es nur, weil wir gemeinsam die Ärmel hochgekrempelt haben.“

Tanja Pfeilsticker, IT-Architektin, BWI

Genau da, wo sie sein möchte

Persönlich ist Pfeilsticker bei der BWI genau dort, wo sie sein möchte. Als IT-Architektin sorgt sie dafür, dass Nutzer*innen neue Services zur Verfügung stehen oder bestehende Services verbessert werden. „Dafür zu sorgen, dass sich die BWI weiterentwickelt und nicht stehenbleibt. Das ist mein Job“, sagt sie. „Ich möchte nach wir vor jeden Tag die BWI verbessern. Und zwar in Dingen für uns selbst als auch für unsere Kunden“, resümiert sie.

Zuletzt hat sie die Projektleitung für die Serviceentwicklung einer Container-Plattform für die Bundeswehr übernommen. Auf dieser Plattform können Anwendungen dem Kunden mittels Container-Technologie bereitgestellt werden. Ein sogenanntes Container-Image enthält Komponenten, bestehend aus Sourcecode, System-Bibliotheken und -Tools sowie Konfigurationen und einer Laufzeitumgebung – also alles, was eine Anwendung zum Laufen benötigt. Container-Images lassen sich schnell und leicht transportieren und können zwischen unterschiedlichen Systemumgebungen verschoben und dort instanziiert – also zum Laufen gebracht werden. „Man kann es sich gut wie einen Schiffscontainer vorstellen, in dem alles verstaut ist, was man braucht“, veranschaulicht Pfeilsticker. Der Bundeswehr spart der Service vor allem viel Zeit: Statt Anwendungen auf Servern zu installieren, werden die als Image bereitgestellt und sind so als Container schnell nutzbar. „Das Schöne ist: Man kann dadurch schnell skalieren“, ergänzt Pfeilsticker. Steigt die Nachfrage, können also mehrere Container gleichzeitig laufen. Ist der Bedarf nicht mehr da, wird die Anzahl der Container wieder reduziert. Somit können Rechenleistungen anderen Diensten zur Verfügung gestellt werden.

Als nächstes optimiert Pfeilsticker mit dem Projekt „Mapp4Linux“ BWI-interne Systeme. 2017 sind BWI Informationstechnik GmbH und BWI Systeme GmbH zur heutigen BWI GmbH verschmolzen. Die letzten Arbeitsweisen gilt es jetzt noch aus den unterschiedlichen Unternehmensformen zu vereinheitlichen. Nach neuen Aufgaben muss Pfeilsticker nicht lange suchen: Sie hält stets die Augen nach neuen Optimierungsmöglichkeiten offen und denkt Projekte eigenständig weiter. Längst kommen auch Kolleg*innen mit ihren Ideen auf sie zu und vertrauen auf ihre Expertise und Unterstützung. „Ich glaube, es zeichnet mich aus, dass ich unsere Infrastruktur sehr gut kenne und auch das Netzwerk, das ich habe, gerne nutze“, erklärt sie. Langweilig wird ihr jedenfalls nicht. „Ich möchte Spaß bei der Arbeit und eine Erfüllung haben – das finde ich hier.“

Die Vorteile von Netzwerken

Ihr technisches Know-how bringt Pfeilsticker noch in einem ganz anderen Zusammenhang ins Spiel: Seit einigen Jahren ist sie aktives Mitglied der Networking Women, einem internen Frauen-Netzwerk der BWI, und teilt dort ihr Wissen und unterstützt gerade jüngere Kolleginnen bei Fragen. Und das, obwohl sie anfangs eher skeptisch war: „Gefördert zu werden, nur weil man eine Frau ist, widerstrebt mir total.“ Damals schlugen Führungskräfte Mitarbeiterinnen vor, die sich für ein solches Netzwerk eignen könnten. Pfeilsticker war eine dieser Kandidatinnen. „Als ich dann dort war, habe ich festgestellt, dass es vielen Frauen so erging wie mir.“

Heute ist sie dankbar für die Möglichkeiten, die das Netzwerk bietet: In regelmäßigen Abständen treffen sich die Kolleginnen und stellen einander und interessierten Mitarbeiterinnen Themen und Projekte der BWI vor und diskutieren über kaufmännische und technische Themen. „Außerdem haben wir festgestellt, dass sich Probleme schneller lösen lassen, wenn man in einem anderen Bereich jemanden kennt.“

Deine Stimme zählt

Auch in diesem Jahr verleiht das „Women's IT Network (WIN)“ in sechs Kategorien Awards an die erfolgreichsten Frauen im IT-Umfeld in Deutschland. Insgesamt fünf Mitarbeiterinnen der BWI haben sich für eine Award-Nominierung qualifiziert. Mit dabei: Tanja Pfeilsticker, IT-Architektin. Du möchtest sie unterstützen? Dann gib jetzt deine Stimme ab: www.fit-kongress.de/win-awards!

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