Service Development Communication & Mobility: Mobilisierer der Bundeswehr

 

Karriere

Einen normalen Arbeitstag kennt Simon Hammer nicht. Und genau das gefällt ihm an seinem Job bei der BWI. „Mir macht es Spaß viele verschiedene Themen zeitgleich zu jonglieren.“ Das ist auch wichtig, denn mit seinen Teams arbeitet er immer gleichzeitig an vielen Projekten, um die Digitalisierung der Bundeswehr voranzutreiben.
Im Team kümmern sie sich zum einen darum, dass die Mitarbeiter*innen der Streitkräfte und der Regierung mit den von der BWI bereitgestellten Handys, Tablets und Notebooks sicher auf Ihre Daten und Anwendungen zugreifen können. Andererseits statten sie die Kunden mit Videokonferenzsystemen und Kollaborationslösungen, wie beispielsweise Cisco Webex, aus um deren Zusammenarbeit zu erleichtern.


Architekt von mehr als 100.000 mobilen Arbeitsplätzen fürs Home-Office 

Als Highlight seiner Aufgaben sieht er den Ausbau der Infrastruktur zur Versorgung der Bundeswehr mit mobilen Arbeitsplätzen. Dabei geht es um mehr als 100.000 Soldaten, die in den nächsten Jahren mobile Endgeräte und Remote Services benötigen. Die Planung ist aufgrund der hohen Stückzahlen komplex. Erschwerend hinzukommt, dass viele Produkte im Hochsicherheitsumfeld nicht so einfach skalierbar sind.

Damit das große Ganze nicht aus den Augen gerät, entwickelt der Bereich Service Development technische Lösungsdesigns für alle mobilen Dienste und verantwortet deren Architektur. Gleichzeitig kümmern sich mehrere Teams um alle architektonischen Details beim Enterprise Mobility Management, den Remote Access Services und bei den Kommunikationslösungen für Voice- und Videotelefonie. „Wir beschaffen, konfigurieren und verwalten alle mobilen Endgeräte, stellen die Infrastruktur für sichere VPN-Verbindungen gemeinsam mit dem Betrieb bereit und versorgen die Nutzer mit den notwendigen Tools, die sie für die mobile Zusammenarbeit brauchen.“


Eine ungeplante Karriere

Simon Hammer weiß, dass seine Mitarbeiter die vor ihnen liegende Herausforderung meistern werden. Schließlich hat er den Bereich seit seinem Einstieg bei der BWI im Oktober 2017 selbst aufgebaut. „Als ich hier in Nürnberg anfing, waren wir zu zehnt. Demnächst werden wir die 100er-Marke knacken. Diesen Weg mit einem fantastischen Team zu gehen, ist eine großartige Erfahrung. Nur wenige bekommen die Chance, einen ganzen Bereich auf der grünen Wiese nach ihren Vorstellungen zu gestalten.“

Dabei hatte er ursprünglich gar keine IT-Karriere im Sinn. Nach dem Abitur wollte Simon Hammer zunächst für ein Jahr ins Ausland und dann vielleicht BWL studieren. Als Backup bewarb er sich um eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration bei der Telekom – mit Erfolg, denn das Thema war spannender als erwartet und hat ihn schnell begeistert. „Die Ausbildung zu machen, war eine gute Entscheidung. Netzwerktechnik ist mein Schwerpunkt geblieben und ich fühle mich in diesem Bereich bis heute sehr wohl.“ Nach Abschluss seiner Ausbildung sammelte er zunächst als Junior Spezialist Technik erste Berufserfahrungen in den Bereichen Wide Area Networks und Unified Communication. Erste Erfahrungen als Teamleiter machte er bereits vor seinem Einstieg bei der BWI bei einem Systemhaus für Unified-Communication-Lösungen.


Begeisterung ist das A und O

Simon Hammer selbst, hatte die optimalen Voraussetzungen bei seinem Wechsel zur BWI. Als Führungskraft setzt er aber nicht nur auf klassisch ausgebildete IT-Mitarbeiter*innen – denn es gehört mehr als nur eine gute Ausbildung dazu um in diesem Job Spitzenleistungen erbringen zu können. In seinem Team arbeiten daher auch viele Quereinsteiger*innen, die Begeisterung für die Tätigkeit mitbringen und sehr schnell Wissen aufbauen. Worüber sich alle im Klaren sein müssen: Der Bereich Communication & Mobility ist schnelllebig und verlangt ein hohes Tempo, was vom Team eine hohe Agilität und Einsatzbereitschaft erfordert.

Gleichzeitig muss Simon Hammers Team aufgrund der strikten Sicherheitsanforderungen auch sehr genau arbeiten. Das geht nur, wenn sich jeder blind auf den anderen verlassen kann. Deshalb legt Hammer großen Wert auf einen modernen Führungsstil ohne Hierarchien. „Ich fordere viel und fördere meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen indem ich Verantwortung abgebe und mich dafür einsetze, dass sich alle wohl fühlen.“ Schließlich lassen sich die vor der Abteilung liegenden Ziele nur gemeinsam erreichen – mit Leuten, die Lust auf Teamarbeit haben und mit denen es Spaß macht, sich neue Ideen auszudenken und umzusetzen.

In Simon Hammers Team herrscht eine hohe Dynamik, denn der Bedarf an mobiler Arbeitsausstattung steigt auch beim Kunden. Daher bietet der Bereich Communication & Mobility spannende Einstiegsmöglichkeiten für talentierte Nerds, ausgebildete Netzwerktechniker, Mobility Spezialisten, Voice- und Video-Gurus oder für alle, die das noch werden möchten.

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