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Programmieren ist megaspannend.“

Redaktion BWI

Karriere

Ellen Lucy Wassenhoven ist gerne mit anderen Menschen zusammen und hilft ihnen dabei, Probleme zu lösen – das war auch der Hauptgrund, warum sie sich für eine Ausbildung zur Fachberaterin Integrierte Systeme entschied. „Da habe ich viel Kundenkontakt und kann dazu beisteuern, dass unsere Kunden mit der passenden Soft- und Hardware effizienter arbeiten können.“ Und ich kann auch mal programmieren. Das macht mir richtig viel Spaß“, sagt Ellen. Programmieren übt sie bislang vor allem in der Berufsschule: Die Lehrer dort kommen alle aus der Praxis und können den Lehrstoff praxisnah vermitteln.

Die Azubis aller BWI-Standorte sind immer blockweise für ein bis vier Monate am Stück am Ausbildungszentrum für Technik, Informationsverarbeitung und Wirtschaft (ATIW), der Partnerberufsschule der BWI, in Paderborn. Dort stellt ihnen die BWI eigene Wohnungen oder Zimmer in WGs kostenlos zur Verfügung und finanziert regelmäßige Heimfahrten – insgesamt 12 Hin- und Rückfahrten während der Ausbildungszeit. „Ich fahre am Wochenende immer heim, um mein Pferd zu versorgen“, erzählt Ellen. „Trotzdem bleibt ausreichend Zeit, um die Azubis der anderen Standorte kennenzulernen und eine tolle Gemeinschaft in Paderborn zu werden.“ Die Schule geht immer bis 16 Uhr, danach treffen sie sich alle entweder noch zum Lernen oder Zocken. Aber auch in den Betriebsphasen sind alle in engem Kontakt zueinander. „Es ist spannend, mitzukriegen, was die anderen an ihren jeweiligen Standorten so machen“, erzählt Ellen.

Als Ausgleich zur Ausbildung ist Ellens größtes Hobby das Reiten © Wassenhoven

Nähe zur Bundeswehr ist faszinierend

Während ihrer betrieblichen Ausbildung arbeitet Ellen aufgrund der Corona-Pandemie derzeit dreimal in der Woche im Homeoffice und zweimal vor Ort in der Abteilung „Windows“ im Rechenzentrum Bonn-Hardthöhe. Zu tun gibt es immer es immer genug: Ihr Ausbilder hat jeden Tag Aufgaben für sie und unterstützt sie auch bei allen technischen Angelegenheiten. So hatte Ellen anfangs Schwierigkeiten, ihre PKI-Karte einzurichten – eine Sicherheitsinfrastruktur, die einen sicheren Datenverkehr gewährleistet. Aus diesem anfänglichen Problem konnte sie dann sogar einen Mehrwert für andere schaffen. Sie schrieb zusammen mit weiteren Azubis eine ausführliche Dokumentation, was es bei der Einrichtung und Nutzung der PKI-Karte zu beachten gibt. „Es war super, ein ganz eigenes Thema zu bearbeiten und zu präsentieren. Wir haben großes Lob von den Kollegen aus anderen Abteilungen bekommen“, berichtet Ellen stolz. Auch wie man PCs auseinander- und wieder zusammenschraubt, Updates installiert oder Mainboard-Batterien wechselt, hat sie in den ersten Wochen ihrer Ausbildung gelernt.

Ein Highlight für Ellen war eine Führung durch die nahegelegene Kaserne. Beim Anblick der Bundeswehrfahrzeuge bekommt sie leuchtende Augen. Als Kind wollte sie eigentlich Soldatin oder Polizistin werden, doch nach einem Bandscheibenvorfall ging das nicht. Die Nähe zur Bundeswehr war ein weiterer Grund, warum sie sich für die BWI als Arbeitgeber entschieden hatte. Zudem ist da ihr Interesse an Technik. „Ich bin kein Mathegenie, aber IT finde ich spannend. Das war dann, glaube ich, auch einer der Hauptgründe, warum ich bei der BWI genommen wurde. Außerdem hatte ich mich über das Unternehmen mit seinem Kunden der Bundeswehr informiert und wusste, dass das genau zu mir passt. Zwar werde ich nicht Soldatin, aber ich bin nah dran.“

Bislang hat die Ausbildung Ellens Erwartungen übertroffen. Die Lehrer der Berufsschule unterrichten praxisnah und verständlich. Im Betrieb hat sie immer spannende Aufgaben und ihr Ausbilder ist jederzeit für sie da – und sie fühlt sich immer wertgeschätzt. „Meine Freunde zuhause können manchmal gar nicht glauben, was die BWI uns alles ermöglicht. Von Dienstlaptop über Handy oder auch die kostenlosen Wohnungen in Paderborn. Das ist schon toll“, sagt Ellen. Auch nach der Ausbildung möchte sie bei der BWI bleiben – und bis zum Management aufsteigen.

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