Vom Umsetzer zum Lenker - Miro Charbon im Portrait

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Redaktion BWI

Karriere, Unternehmen

Als Senior Consultant arbeitete Miro Charbon jahrelang beim IT-Dienstleister von Karstadt. Ein nervenaufreibender Job, war die wirtschaftliche Zukunft doch alles andere als gewiss. Als nach Karstadt selbst auch Charbons eigener Arbeitgeber auf die Insolvenz zusteuerte, wurde es dem zweifachen Vater zu bunt. „Ich wollte einen Job, der mich fordert, aber auch etwas zurückgibt“, sagt der heute 56-Jährige. Und dann kam die Chance wie von selbst.

Ein Headhunter hatte sein Profil auf einem Karriereportal gefunden. Er wollte den erfahrenen IT-Experten für eine Stelle als Datenbankadministrator bei der BWI gewinnen. „Das Unternehmen sagte mir damals noch gar nichts“, meint Charbon lächelnd. „Dann las ich mich in das HERKULES-Projekt ein und fand das unheimlich spannend.“ Die Herausforderung: Ursprünglich kommt Charbon aus der Anwendungsentwicklung. Zwar hatte er sich auch in der Vergangenheit mit Datenbanken beschäftigt – aber nie als Administrator.

Erfahrung zahlt sich aus

Sein Einstieg bei der BWI Systeme ist jetzt drei Jahre her. Heute ist Charbon als Teamleiter dafür verantwortlich, dass die Datenbanken der BW-Systeme in den BWI-Rechenzentren reibungslos laufen. „Das hat mich schon sehr überrascht“, meint Charbon. „Wie gesagt war ich von einer Stelle als Administrator ausgegangen. Doch schon nach kurzer Zeit konnte ich dank meiner früheren Erfahrungen als Berater gleich ein Projekt leiten: die Einführung von Auditing und Logging für unsere Datenbanken.“ Dabei werden alle Änderungen rund um sämtliche Datenbanken protokolliert und zentral hinterlegt. Abweichungen und mögliche unsachgemäße Zugriffe lassen sich so jederzeit nachvollziehen. Eine wichtige Compliance-Aufgabe, die schneller als erwartet erfolgreich abgeschlossen wurde. Dann war für Miro Charbon der Weg zum Teamleiter frei.

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Inzwischen kümmert sich der leidenschaftliche Hobby-Motorradfahrer darum, dass seine dreizehn Mitarbeiter Änderungsanforderungen an den Datenbanken schnell umsetzen und Fehler umgehend beheben. Dazu teilt er Teams ein, stellt aber auch sicher, dass die Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen ihr Wissen austauschen und weitergebildet werden. Denn ob IBM DB2, Oracle, MSSQL oder MySQL: Jedes Datenbanksystem hat seine Besonderheiten.

„Langweilig wird einem hier nie.“

Ständig neue Themen auf dem Tisch

„Man denkt, Datenbanken laufen nach eindeutigen Standards und die Arbeit wäre sehr gleichförmig. Tatsächlich aber müssen wir immer flexibel bleiben. Schon ein Releasewechsel kann vieles verändern, permanent entstehen neue Herausforderungen. Langweilig wird einem hier nie“, so Charbon. Was das Spannendste ist? „Wenn es einen Fehler gibt und man wühlt herum, bis man die Ursache gefunden und das Problem gelöst hat – das motiviert jeden guten Administrator.“ Aber die fachliche Arbeit ist nicht alles: „Die Teams bei der BWI halten einfach zusammen, hier gibt es keine Ellbogenmentalität. Und abends gehen wir schon mal gemeinsam zum Bowling. Es ist dieses Umfeld, wegen dem man auch in stressigen Zeiten gerne zur Arbeit kommt.“

 

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