Masterstudentin Martha Wermann – Von der Tanz- zur IT-Karriere

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Redaktion BWI

Karriere

Martha Wermann hat ihren Arbeitgeber im Mai vergangenen Jahres bei dem zweitätigen Bewerbungsevent der BWI, dem „IT-Recruiting-Day“ kennengelernt. Das Masterprogramm und die angebotenen Karrieremöglichkeiten des IT-Systemhauses haben sie sofort begeistert. Seit Oktober unterstützt sie das Consulting der BWI bei Transformationsprojekten der Bundeswehr im Beratungsfeld „Digital Battlefield“. Der Bereich berät bei allen Anforderungen rund um das digitale Gefechtsfeld und untersucht, welche Vorteile etwa die Digitalisierung Soldaten im Einsatz bringen kann.

Daneben ist sie im Bereich Shared Service Delivery der BWI eingesetzt. Die Business Unit erbringt Nutzer-Services, die von mobilen und stationären Arbeitsplatzcomputern inklusive Hard- und Software bis zu Kommunikations-, Netzwerk- und Collaboration-Lösungen reichen. Hier arbeitet sie auch an strategischen Fragestellungen mit, wie der Bereich beispielsweise in den kommenden Jahren Applikationen noch effizienter entwickeln und als Service für Kunden bereitstellen kann. Kürzlich hat sie die Co-Moderation bei einem Workshop für die Leitungsebene des Bereichs übernommen: „Es ist natürlich spannend, wenn man als Jungspund auch mal vorne stehen darf.“

 

Im Homeoffice digital zusammenarbeiten

Üblicherweise ist Martha Wermann zwei- bis dreimal pro Woche deutschlandweit unterwegs, um Kundentermine vor Ort wahrzunehmen. Die Termine bereitet Martha eigenständig vor und nach oder unterstützt bei der Erstellung von Konzepten und Präsentationen, beispielsweise für das Projekt „Mehrzweckkampfschiff“, ein Rüstungsprojekt der Deutschen Marine. Die geplanten Schiffe sollen unter anderem in großen Seeräumen patrouillieren, Embargos überwachen und notfalls deutsche Staatsbürger aus Krisensituationen evakuieren. Marthas Team kümmert sich hierfür um digitale Lösungen und neue Technologien, die die Einsätze IT-seitig unterstützen können.

 

Momentan erledigt sie ihre Aufgaben aufgrund der aktuellen Corona-Situation jedoch vollständig im Homeoffice. Das funktioniert gut, da die BWI die nötige Infrastruktur hierfür bereitstellt und sie daran gewöhnt ist, auch von zu Hause aus zu arbeiten. In der aktuellen Situation haben sich ihre Aufgabenschwerpunkte vorübergehend verlagert. Im Bereich Shared Service Delivery unterstützt sie gerade den Corona-Krisenstab, der alle damit zusammenhängenden Maßnahmen des Unternehmens koordiniert. 

 

Auch im Consulting der BWI geht es derzeit insbesondere darum, sicherzustellen, dass die Bundeswehr effizient weiterarbeiten und digital kommunizieren kann. Dazu gehört etwa, Mitarbeiter, die bisher nicht im Homeoffice gearbeitet haben, mit virtuellen Kommunikationstools vertraut zu machen. Hierfür erstellt Martha zusammen mit ihrem Team beispielsweise Erklärvideos.

Martha Wermann in ihrem Homeoffice © Privat © privat

Theorie und Praxis optimal verzahnt


Neben ihrer Arbeit bei der BWI absolviert Martha ein Masterstudium in Wirtschaftsinformatik an der SCMT Steinbeis School of Management and Technology in Berlin und Stuttgart. Alle anderthalb bis zwei Monate befasst sie sich in den zweiwöchigen Präsenzveranstaltungen an der Hochschule mit Themen wie Innovationsmanagement, Statistik oder Cybersecurity. Aufgrund der Corona-Pandemie werden derzeit hochschulseitig alle Unterlagen digital bereitgestellt. Die kommenden Vorlesungen finden voraussichtlich online statt.

Das duale Masterprogramm der BWI hat Martha aufgrund des Praxisbezugs und des Aufbaus überzeugt. Ihre Betreuer auf Unternehmens- und Hochschulseite achten darauf, dass sie das in der Hochschule neu erworbene Wissen direkt in der Praxis anwenden kann. In einer Hausarbeit hat Martha beispielsweise für das Programm „Digitalisierung landbasierter Operationen“, mit dem die BWI für die Bundeswehr Lösungen zur vernetzten Gefechtsführung im multinationalen Kontext erarbeitet, ein Projektmanagement-Office (PMO) mit entwickelt. Das PMO ist eine zentrale und koordinierende Querschnittseinheit, das die BWI auch bereits einsetzt.
 

„Es ist schön, etwas zu konzipieren, das wirklich genutzt wird und einen Mehrwert für das Unternehmen darstellt.“

Martha Wermann, Duale Masterstudentin der Wirtschaftsinformatik bei der BWI

Vielfältig begabt: vom Tanzparkett in die IT


Marthas Berufsweg hätte jedoch auch anders aussehen können, denn eigentlich stand einer professionellen Tanzkarriere nichts im Weg. Nach ihrem Abitur holte sie mit ihrem Tanzpartner gleich zweimal hintereinander den Weltmeistertitel im Discofox. Während ihres BWL-Bachelorstudiums an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf absolvierte Martha verschiedene Praktika im IT-Umfeld. Bei IBM hat sie unter anderem einen Chatbot implementiert und Click-Dummys entwickelt, also interaktive Prototypen, mit denen sich konkrete Anwendungsfälle simulieren lassen. Dabei wurde ihr klar, dass sie sich neben betriebswirtschaftlichen Themen künftig mit Informationstechnologie beschäftigen möchte.

 

Diese Möglichkeit bietet ihr das duale Masterprogramm in Wirtschaftsinformatik bei der BWI. Das Gute: Studium und Arbeit lassen ihr auch heute noch genug Freiraum zum Tanzen: „Ich bin nebenberuflich Tanzlehrerin. Das macht mir unfassbar viel Spaß und ist mein persönlicher Ausgleich“, sagt Martha.

Privat hat es Martha Wermann das Tanzen angetan © Privat © privat

Gute Zukunftsaussichten

Martha schätzt besonders, dass die BWI sie fachlich wie persönlich fördert und ihr viele Perspektiven bietet. Schon heute kann sie Teilprojekte eigenverantwortlich umsetzen und wird in unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens eingebunden: „Jeder Kunde, jeder Auftrag und jede IT-Anforderung ist anders. Das macht meinen Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich und ich entwickle mich ständig weiter“, sagt die duale Masterstudentin. Deshalb kann sie sich auch sehr gut vorstellen, nach ihrem Studium bei der BWI voll einzusteigen.

„Durch das duale Masterstudium entwickle ich mich fachlich weiter. Das Tanzen ist mein Ausgleich.“

Martha Wermann, Duale Masterstudentin der Wirtschaftsinformatik bei der BWI

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