Liegt die Zukunft digitaler Identitäten in Blockchain?

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Redaktion BWI

IT-Security

Digitale Identitäten zu verifizieren dauert und kostet Geld. Wenn es nach dem Frankfurter Fintech Blockchain Helix geht, könnte dies in Zukunft über die neue Blockchain-Technologie laufen. Auf der CeBIT 2017 präsentierte der Gründer Oliver Nägele den „Identity as a Service“-Ansatz. Dabei lassen User ihre Identität von vertrauenswürdigen Partnern, beispielsweise Banken, bestätigen. „Das bietet ein hohes Security-Level“, sagt Nägele.

Ob Pass, Führerschein, Versicherungsschein oder Bachelor-Diplom: Die verifizierten Papiere können von den Usern selbst verwaltet werden. Somit haben sie die volle Kontrolle darüber. Auch für die Unternehmen biete das Verfahren Vorteile. Denn damit seien die Kosten für die KYC-Legitimationsprüfung von Kunden niedriger. Der langwierige und kostenintensive Verifizierungsprozess über den Postweg entfällt. Unternehmen verlassen sich gegenseitig darauf, dass andere den Prozess wie vorgeschrieben durchführen und diese Daten anschließend teilen.

Was bedeutet die Umsetzung konkret für die Handhabung des Kunden? „Er erhält beispielsweise einen QR-Code, den er wiederum einem anderen Unternehmen zeigen könne“, so Nägele. „Damit gestattet er den Zugriff auf seine Daten.“ Seine Identität kann er so im Internet für alles benutzen.

 

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