Leidenschaft, Freiraum und Verantwortung – Maximilian Westphal über seine Ausbildung

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Redaktion BWI

Karriere

Nach der Schule stieß Maximilian durch Zufall auf eine Stellenausschreibung der BWI, dem IT-Systemhaus und Digitalisierungspartner der Bundeswehr. Die Kombination aus IT und einem verantwortungsvollen Aufgabenbereich interessierte ihn. Er bewarb sich, die Chemie stimmte und er hatte sogar die Wahl, ob er den praktischen Teil seiner Ausbildung in München oder Meckenheim machen wollte. Er packte die Gelegenheit, in einiger Entfernung zu seiner Heimatstadt auf eigenen Füßen zu stehen, beim Schopf und zog nach München.
 

Seit Beginn seiner Ausbildung zum Fachberater Integrierte Systeme kümmerte sich eine Kollegin in seiner Abteilung um ihn. Sie ist seine Ausbildungspatin und sein erster Anlaufpunkt in allen fachlichen Belangen. In Abstimmung mit seiner Patin fand Maximilian proaktiv die passenden Aufgabengebiete für sich und spannende Projekte an denen er mitwirken konnte.

„Direkte, ehrliche Kommunikation und Verlässlichkeit sind meiner Erfahrung nach der Schlüssel zum Erfolg.“

Maximilian Westphal, Auszubildender zum Fachberater Integrierte Systeme bei der BWI

So startete Maximilian nach kurzer Einarbeitungszeit in der Abteilung Deployment Management. Deren Aufgabe ist es einfach ausgedrückt, Aufträge für die Bundeswehr umzusetzen, die einen Netzwerkbezug haben, und anschließend in den Regelbetrieb zu übergeben. Auf Basis von Vorgaben und Konzepten planen und realisieren er und sein Team die Anforderungen des Kunden. Die reichen vom Telefon mit LAN-Anschluss, über die Bandbreitenerhöhung im Glasfaser-Weitverkehrsnetz, bis zur Anbindung ganzer Liegenschaften an das IT-Netz der Streitkräfte.
 

So half Maximilian beispielsweise dabei, Bundeswehr-Telefone von ISDN auf Voice-over-IP umzustellen. Innerhalb des Projekts ALL-IP löste die BWI bestehenden Analog- und ISDN-Technologie in der Bundeswehr ab. Dafür bestellte er notwendige Komponenten, vereinbarte Abstimmungstermine mit Dienstleistern und sorgte mit dafür, dass die Zeitvorgaben eingehalten wurden. Rund 140.000 Telefone hat die BWI schlussendlich auf Voice-over-IP umgestellt. Neben der Praxis besuchte Maximilian das „Ausbildungszentrum für Technik, Informationsverarbeitung und Wirtschaft“ in Paderborn. Hier wurden ihm in sechs Blöcken nicht nur die theoretischen Grundlagen für seinen Job beigegebracht, Paderborn bietet auch ausreichend Zeit, sich unterhalb der Azubis bei gemeinsamen Sport- und Freizeitaktivitäten besser kennenzulernen.

Alles im Plan

Mitte des Jahres wird Maximilian seine Ausbildung beenden. Vor kurzem ist er innerhalb seiner Abteilung zum Special Deployment gewechselt, wo er auch nach seiner Ausbildung arbeiten wird. Hier ist sein Aufgabengebiet ähnlich, er kümmert sich um die Anliegen im Bereich Netzwerkinfrastruktur der Bundeswehr. Der Unterschied: Hier geht es um besondere Liegenschaften, wie Krankenhäusern und Flughäfen der Bundeswehr. Neben der Einsatzrelevanz und ständigen Bereitschaft von Flughäfen beispielsweise, zeichnet sich die Arbeit durch die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur zum Transfer hochsensibler Patientendaten aus, die dort verarbeitet werden.
 

Besondere Anforderungen also, auch für die dort eingesetzte IT. Maximilian ist hier im Projektmanagement des Bereichs tätig. In seiner Arbeit kümmert er sich um die termingerechte Bestellung, Bereitstellung, Aufbau und Inbetriebnahme von Diensten beziehungsweise Netzwerkservices.

„In der Auszubildendenvertretung sammeln wir Verbesserungsideen und können vieles davon auch umsetzen – wie beispielsweise unser Onboarding-Leitfaden für Azubis. Damit erleichtern wir unseren Neuzugängen die ersten Tage bei uns.“

Maximilian Westphal, Auszubildender zum Fachberater Integrierte Systeme bei der BWI

Einsatz für die Azubis

Neben seiner eigentlichen Arbeit ist Maximilian stellvertretender Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung in der BWI. Sie arbeitet eng mit dem regionalen Betriebsrat zusammen und tauscht sich über die Belange der Beschäftigten unter 25 Jahren wie Auszubildenden, Praktikanten oder Studenten aus. Maximilian hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Kollegen. Zusammen mit den anderen Auszubildendenvertretern aus seiner Region konnte er unter anderem für Azubis ein umfangreiches Onboarding-Dokument erstellen, das ihnen den Start im Unternehmen erleichtern soll. Darin finden neue Auszubildende alles, was sie für die ersten Tage bei der BWI brauchen: wichtige Links, Infos zu HR-Prozessen wie die Arbeitszeiterfassung, Bedienungsanleitungen oder Ansprechpartner.

Seine Freizeit verbringt Maximilian am Liebsten bei seinen Fahrzeugen. Über‘s Kartfahren kam er zum Autoschrauben und baut nun Autos und Motorräder so um wie es ihm gefällt. Dabei geht er ähnlich vor wie in seinem Berufsleben: Er plant die relevanten Arbeitsschritte, beachtet mögliche Stolpersteine, beschafft die nötigen Teile und baut die Fahrzeuge schlussendlich nach einem klar definierten Plan um. So bringt er auch die privaten Projekte erfolgreich zu Ende.
 

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