© BWI GmbH/ Jessica Weigelt

„Ich übernehme gerne Verantwortung

Redaktion BWI

Karriere

Acht Jahre ist es her, seit Jessica Weigelt an ihrem ersten Arbeitstag bei der BWI diese Worte hörte: „Hallo Jessica, schön, dass du da bist! Ich habe ein tolles Projekt für dich.“. Geäußert hat sie eine Kollegin aus der Geschäftsleitung – und machte sich damit bis heute zum Vorbild für Weigelt. „Sie begegnete mir als Masterstudentin auf Augenhöhe, unabhängig von Position oder Hierarchie, und förderte mich seitdem wo sie konnte. Das hat mich beeindruckt“, sagt Weigelt. „Jetzt als Führungskraft möchte auch ich so agieren: immer nahbar, die Kolleg*innen wertschätzen, ihre Stärken identifizieren und fördern.“ Deshalb geht sie regelmäßig auf ihre Kolleg*innen zu, fordert Feedback ein und fragt, was sie beschäftigt. Sie sieht sich als Coach ihrer aktuell 10 Mitarbeiter*innen und setzt auf die Eigenverantwortung ihres Teams. Sie bricht alte Prozesse auf, verbessert sie mit modernen Methoden und trägt so dazu bei, dass sich das Mindset der BWI weiter verändert: hin zu mehr Agilität und Flexibilität.

Stop Starting, Start Finishing – Gemeinsam den Finanzbereich leistungsfähiger machen

Jessica Weigelt ist mit ihren 30 Jahren bereits Leiterin der Abteilung Performance & Transformation. Gemeinsam mit ihrem Team entwarf sie neue Methoden, um den Finanzbereich weiterzuentwickeln. Das erste Projekt war die Transformation des Bereichs unter dem Titel: „Anna & Bill“. Wie der Name vermuten lässt, lag ihr Augenmerk dabei nicht allein auf den Zahlen und Strukturen (englisch „Bill“ bedeutet Rechnung), sondern auch auf der Kommunikation, Transparenz und den menschlichen Aspekten (dafür das Annagramm „Anna“). Inzwischen ist der Finanzbereich von Grund auf neu aufgestellt und leistungsfähiger denn je. „Anna & Bill“ ist erfolgreich abgeschlossen – und wurde direkt von einem neuen Ansatz abgelöst.

„Wir haben ein Faible für eingängige Namen“, erzählt Weigelt. „Daher heißt unser neues Projekt 1-30, weil es bei unserem Führungskräftemeeting die Maxime gab, zu einem Thema nicht länger als eine Minute und 30 Sekunden am Stück zu sprechen. Wir wollten uns auf das Wesentliche konzentrieren. Das passte auch gut für unsere neue Initiative.“ Das Ziel: Den Bereich Finance sicher und stabil in die Zukunft führen und kontinuierlich verbessern. Weigelt hat auch hier mit ihrem Team eine Methodik geschaffen, die die kontinuierliche Weiterentwicklung mit höchster Flexibilität ermöglicht und auch auf andere Abteilungen übertragbar ist. Wichtig dabei sind interdisziplinäre Teams, die im engen Austausch mit ihren Mitarbeiter*innen Verbesserungspotenziale entdecken und umsetzen. Dazu gibt es Ideenpools, Priorisierungsrunden und Austauschtermine. Alles steht unter dem Motto „Stop Starting, Start Finishing“, es werden nicht mehr Projekte gestartet, als die Auslastung der Abteilung zulässt und fokussiert an den wirklichen Bedarfsthemen gearbeitet – so wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter des Bereichs motiviert dabeibleiben und gerne ihre Ideen einbringen.

Effizienz im Fokus

„Die einzelnen Mitglieder im Team Performance & Transformation haben verschiedenste Hintergründe und wahrscheinlich macht das auch die Stärke unseres Teams aus“, sagt Weigelt. „Jeder kennt die Stärken und Schwächen der anderen und kann sich auf die Kollegen verlassen. Ich verstehe meine Aufgabe hierbei darin, meine Mitarbeiter*innen bestmöglich zu befähigen und zu fördern, Verantwortung zu übernehmen, aber auch zu übertragen und ihnen den Rücken zu stärken. Das mache ich sehr gerne.“ Und offenbar auch mit Erfolg: Ihr Team übernimmt nach der Transformation des Finanzbereichs erfolgreich weitere Themen für das gesamte Unternehmen – und hilft dabei, dass die BWI sich zukunftsgerichtet aufstellt.

Seit Anfang des Jahres verantwortet das Team von Weigelt so einen großen Teil der Effizienzoffensive des Unternehmens. Mit dem Projekt Benchmarking soll die Außensicht auf die Leistungen der BWI gewährleistet werden, um zu ermitteln, wie marktgerecht die Services, Prozesse und Funktionen der BWI bereits aufgestellt sind und wo gegebenenfalls Hebel zur Verbesserung angesetzt werden können. „Das ist für uns ein wichtiger Ansatz für die Zukunft. Aber auch die Innensicht, denn wir wissen, dass wir jeden Tag in allen Bereichen der BWI Effizienzen heben. Diese gilt es transparent zu machen, zusammenzubringen und zu fördern“, so Weigelt. Hierfür wurde das Effizienzprogramm „Impact“ aufgesetzt, dass genau diese Maßnahmen sammelt, nach einheitlichen Standards bewertet und deren Umsetzung unterstützt beziehungsweise begleitet. „Es ist toll zu sehen, wie sich die Pipeline füllt. Aus allen Bereichen der BWI starten Effizienzmaßnahmen, die die BWI nach vorne bringen und bereits Effizienzhebungen in Millionenhöhe in Aussicht stellen. Hier ziehen alle an einem Strang, mit dem Ziel fest im Blick – das ist das wichtigste und macht uns letztendlich erfolgreich.“

Jessica Weigelt ist stolz auf ihr Team und die Erfolge für den Finanzbereich und die BWI in den letzten Monaten. Performance & Transformation ist dabei nicht nur der Bereichstitel, sondern wird von allen tatsächlich gelebt. „Wir werden nicht müde, neue Ideen zu entwickeln und Veränderungen voranzutreiben, es gibt so viel Potenzial. Das macht einfach Spaß“, erläutert Weigelt. „Mal sehen, was als nächstes kommt – wir freuen uns drauf.“

„Als Führungskraft geht es nicht ums Ellenbogen ausfahren, man sollte empathisch sein, zuhören können sowie Verantwortung und stetige Entwicklung tatsächlich leben.“

Jessica Weigelt, Leiterin Performance und Transformation, BWI

Deine Stimme zählt

Auch in diesem Jahr verleiht das „Women's IT Network (WIN)“ in sechs Kategorien Awards an die erfolgreichsten Frauen im IT-Umfeld in Deutschland. Insgesamt fünf Mitarbeiterinnen der BWI haben sich für eine Award-Nominierung qualifiziert. Mit dabei: Jessica Weigelt, Leiterin Performance und Transformation. Du möchtest sie unterstützen? Dann gib jetzt deine Stimme ab: www.fit-kongress.de/win-awards!

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