it-sa 2017: Das bewegt die Branche

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Redaktion BWI

IT-Security

Prall gefüllt waren sie, die Gänge, Stände und Bühnen der it-sa 2017. Von den 630 Ausstellern nutzen viele die Chance, das Thema DSGVO (engl. GDPR) voranzutreiben. Von der verschärften Datenschutz-Verordnung, die nächstes Jahr in Kraft tritt, erhoffen sie sich gute Geschäfte. Schließlich müssten sich viele Unternehmen und Institutionen jetzt nach neuen Lösungen umsehen, um Compliance-konform zu bleiben.

Im Vordergrund standen in diesem Jahr aber weniger handfeste Produkte – von Ausnahmen wie der ersten BSI-zertifizierten externen Festplatte abgesehen. Stattdessen wollten zahlreiche IT-Security-Experten vor allem wachrütteln. Das Credo: Cybersicherheit dürfe nicht länger als notwendiges Übel gesehen werden, sondern als Chance.

 

49 Prozent der deutschen Internetnutzer ist in den letzten 12 Monaten Opfer von Computerkriminalität geworden.

– Repräsentative Studie der Bitkom

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65 Prozent der Unternehmen und Organisationen investieren erst, nachdem ein IT-Sicherheitsvorfall aufgetreten ist.

– it-sa Ausstellerstudie

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„Man kann kaum falscher liegen als Herr Oettinger. […] Wie schaffen wir es als Industrie, genug Druck auzuüben, dass sich endlich mal auf politischer Ebene etwas ändert? Wir können nicht glauben, dass wir die Digitalisierung stemmen, ohne dass im politischen Umfeld Menschen sind, die auch verstehen, um was es überhaupt geht.“

Daniel Domscheit-BergNetzaktivist und ehemaliger WikiLeaks-Sprecher
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„IT-Sicherheit ist die Voraussetzung einer Digitalisierung – nicht der Kostenfaktor.“

Arne SchönbohmPräsident, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

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