„Das lockerste Bewerbungsgespräch, das ich je hatte“ – Niklas Finn Peters, Student im Dualen Master@BWI

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Redaktion BWI

Karriere

Begeisterung für strategisches Planen und das Präsentieren von IT-Lösungen: Niklas Finn Peters, Masterstudent in der Abteilung CS (Customer Solutions) Military IT, entdeckte diese Seite an sich bei einer Studenteninitiative und kam so auf den Bereich Projektmanagement. Nach Abschluss seines breitgefächerten Bachelor-Studiums der Wirtschaftswissenschaften in Hannover fasste Niklas den Entschluss, sich mit einem Masterstudiengang darauf zu spezialisieren. Mit Blick auf die Zukunft nahm er die IT als erfolgsversprechende Branche mit vielen möglichen Arbeitsbereichen wahr und sah sich nach entsprechenden Studienangeboten um. „Nachdem ich mein Suchgebiet von Hannover auf ganz Deutschland ausgeweitet hatte, war die BWI mein allererstes Google-Ergebnis. Passt – dachte ich von Anfang an“, erinnert Niklas sich. Er bewarb sich für einen Platz im Dualen Master@BWI und wurde zu den IT-Recruiting-Days eingeladen.

Die IT-Recruiting-Days sind eine Recruitingveranstaltung der BWI, die Bewerber*innen Informationen und Eindrücke zu den verschiedenen dualen Masterstudiengängen sowie Fachbereichen des Unternehmens vermittelt. An insgesamt zwei Tagen meistern die Teilnehmenden gemeinsam IT-Challenges und lernen so in entspannter Atmosphäre ihre potenziellen neuen Kolleg*innen kennen. Am zweiten Tag finden die Bewerbungsgespräche statt.

IT-Recruiting-Days: Entspannte Bewerbungsatmosphäre

An den IT-Recruiting-Days 2020 im Vergnügungspark Phantasialand nahmen 19 Interessenten teil und tauschten sich mit den anwesenden BWI-Mitarbeiter*innen aus. Niklas beschreibt die Erfahrung als „ein sehr spannend gestaltetes Event, nicht vergleichbar mit anderen Bewerbungsrunden“. Am ersten Tag der Recruiting Days fand auch ein gemeinsames Abendessen statt. Dabei lernte Niklas seine heutige Führungskraft gleich schon persönlich kennen. Im Anschluss daran folgte am zweiten Tag das Bewerbungsgespräch: „Ich bin immer etwas aufgeregt vor Bewerbungsgesprächen, aber bei der BWI war das nicht der Fall“, so Niklas. „Es war das lockerste Bewerbungsgespräch, das ich je hatte. Mir wurde das Gefühl gegeben, dass ich ganz ich selbst sein kann.“

Sicherer Start bei der BWI in Corona-Zeiten

Niklas wurde bei der BWI angenommen – und hat nicht gezögert, die Möglichkeit auch zu ergreifen: „Aufgrund der Corona-Pandemie wurden deutlich weniger Stellen ausgeschrieben und teilweise auch Stellen abgebaut. Die Sicherheit, welche die BWI in Bezug auf meinen Arbeitsplatz bieten kann, hat mich total überzeugt.“ Seit März 2021 studiert Niklas also IT-Management an der Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) in Bonn und arbeitet zugleich bei der BWI. Insgesamt umfasst sein wöchentliches Arbeitspensum 40 Stunden, 10 davon ist er für das Studium freigestellt. Durch die flexible Stundenaufteilung (Vertrauensarbeitszeit) bei der BWI kann er seine Klausurphasen gut einplanen.

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Ein weiterer Vorteil ist für ihn die flexible BWI-Regelung zum Arbeitsort: Niklas hat nun eine Wohnung in Bonn, gleichzeitig aber auch sein WG-Zimmer in Hannover behalten. „Es ist zwar eine finanzielle Belastung, aber das ist es mir wert. So kann ich neben dem Studium in Bonn noch Zeit mit meiner Familie und Freunden in Hannover verbringen – denn von dort aus kann ich auch arbeiten. Niklas sieht das Homeoffice, welches die BWI im Rahmen der New-Work-Arbeitsmodelle den Mitarbeitenden auch über die Corona-Zeit hinaus anbietet, als praktisch für eine gute Work-Life-Balance. Das benötigte technische Equipment für die Arbeit im Homeoffice hat er unkompliziert von der BWI gestellt bekommen. Am BWI-Standort in Bonn war Niklas Corona-bedingt allerdings erst wenige Male. Immerhin: „Es war schön, die Kolleg*innen, die ich schon von stundenlangen virtuellen Meetings und Telefonaten kenne, auch mal ‚in echt‘ zu sehen und sich auszutauschen.“

Praxisnahe Ausbildung: Mitwirkung bei Projekten für militärische IT-Lösungen

Den praktischen Teil seines dualen Studiums absolviert Niklas in der BWI-Abteilung Military IT, welche sich mit der Entwicklung von einsatznahen IT-Lösungen für den Kunden Bundeswehr beschäftigt. Ein Schwerpunkt ist dabei die Digitalisierung des Gefechtsfeldes. Niklas findet den Kontakt mit der Bundeswehr spannend. An der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands ein Stück weit mitzuarbeiten, hat für ihn eine hohe Relevanz und motiviert ihn.

Niklas beschreibt sein Onboarding in der BWI-Abteilung als sehr gelungen. Aktuell arbeitet er an einem größeren Projekt mit, das die Bundeswehr mit Serviceleistungen und dem Aufbau der notwendigen IT-Infrastruktur für das „Battle Management System“ auf Gefechtsständen und Fahrzeugen unterstützt. Das System soll in der VJTF (Very High Readiness Joint Taskforce) 2023 erstmalig zum Einsatz kommen. „Bei meinem Start in der Abteilung hat sich die Projektleitung Zeit für mich genommen, um mir alles zu erklären. Erstmal hatte ich ein paar Berührungsängste: wie würden mich die ja sehr erfahrenen Kolleg*innen wohl aufnehmen? Aber dann erlebte ich die Atmosphäre als ziemlich locker, so konnte ich mich schnell im Team einleben“, sagt der 23-Jährige.  

Kompetenzentwicklung durch Hobby im Theaterbereich

Niklas in dem Theaterstück „Heiße Ecke“ auf der Bühne seines Heimatvereins. (© BWI GmbH)© BWI GmbH

Niklas Stärken liegen nicht nur im Bereich der Projektplanung, er hat zudem ein ganz besonderes Hobby: das Auftreten in Theaterstücken seines Heimatvereins. Seit einem Alter von sechs Jahren liebt Niklas das Schauspielen. Diese Leidenschaft liegt bei ihm in der Familie – hier interessieren sich alle hobbymäßig sehr für das Theater. Eines von Niklas bisherigen Bühnen-Highlights fand 2010 statt: Er übernahm die Rolle des kleinen Simba im Stück „König der Löwen“. „Die Erfahrung, mich schon früh mit Texten auseinanderzusetzen und vor einem großen Publikum zu sprechen, hat mir auch beruflich sehr weitergeholfen“, findet Niklas. „Sicher und selbstbewusst präsentieren– das mache ich sehr gerne, dafür gibt mir mein Hobby auch die nötige Selbstsicherheit.“ Aufgrund der Corona-Pandemie wurden in letzter Zeit fast alle Veranstaltungen seines Vereins abgesagt. Aber Niklas ist guter Dinge, dass es bald wieder richtig losgeht. Das Hobby beschreibt er als zeitintensiv. Auch dafür ist es natürlich vorteilhaft, sich die Arbeitszeit so frei einteilen zu können wie bei der BWI.

Berufliche Zukunft im Bereich Projektmanagement

Nach erfolgreichem Abschluss seines dualen Masterstudiengangs wird Niklas, wie vertraglich vereinbart, mindestens zwei Jahre bei der BWI bleiben und sich weiterentwickeln. Gar nicht unwahrscheinlich, dass er auch noch länger bleibt, denn das Projektmanagement bei der BWI gefällt ihm sehr: „Es ist ein vielfältiger Bereich mit unterschiedlichen Gebieten und Aufgaben. Generell bin ich ein Fan von Prozessabwicklungen“, so Niklas. Die BWI bietet ihm durch verschiedene Arbeitsmöglichkeiten in diesem Bereich spannende Perspektiven – und seiner Begeisterung genügend Spielraum für seine weitere Entfaltung.


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