SAP Beratung: Impulsgeber und Partner des Kunden

Karola Lüdiger, SAP-Consultant und Project Manager

Karola Lüdiger | @ BWI

Ob neue Aufgaben, neue Orte oder neue Ansprechpartner: Karola Lüdiger ist eine große Freundin von Veränderungen. „Für Konstanz bin ich nicht gemacht. Daher liebe ich die Projektarbeit, denn hier bin ich immer mit neuen Herausforderungen und neuem Denken umgeben, statt immer dasselbe zu tun.“ 

Diese Leidenschaft kann sie bei der BWI – dem IT-Systemhaus von Bund und Bundeswehr – voll ausleben. Je nach Aufgabenstellung bringt sie ihre Kompetenzen und Erfahrungen als Consultant oder Project Manager bei Applikationsprojekten im SAP-Umfeld ein. Und an Erfahrung mangelt es Karola Lüdiger nicht. Kunde und Thematik sind ihr bestens vertraut, da sie bereits von Beginn an zum BWI-Team gehört, das Ende 2006 an den Start gegangen ist.

 

Mehr als 60.000 Bundeswehrangehörige nutzen SAP-System

„Die meiste Zeit war ich im Bereich SASPF aktiv und habe unter anderem einige Jahre lang den SAP-Rollout für die gesamte Bundeswehr geleitet, bei dem wir mehr als 53.000 Nutzer mit der Lösung ausgestattet haben.“ SASPF ist die Abkürzung für Standard-Anwendungs-Software-Produktfamilien. Damit bezeichnet die Bundeswehr ihre größtenteils auf SAP basierende Systemlandschaft. SASPF ist das zentrale Informationssystem, in dem alle wichtigen Fäden für die Administration, Logistik und Personalwirtschaft zusammenlaufen. Mittlerweile arbeiten rund 60.000 Bundeswehrangehörige mit dem System, Tendenz weiter steigend. 

Dass sich ihr berufliches Leben einmal um SAP drehen würde, war nicht vorherbestimmt. Als Diplom-Kauffrau startete Karola Lüdiger zunächst im öffentlichen Dienst, wurde Geschäftsbereichsleiterin in einem Eigenbetrieb. Dann wechselte sie in die Beratung. Vor ihrem Einstieg bei der BWI war sie zuletzt bei IBM tätig. „Ursprünglich lag mein Schwerpunkt im Rechnungswesen. IT war nicht mein Thema. Aber das ist auch nicht notwendig. Die Berater in meinem Bereich sind mehrheitlich keine IT-Spezialisten. Vielmehr sind wir diejenigen, die sich in die Problematik des Kunden hineindenken und als Partner mit ihm diskutieren, wie ein Prozess laufen soll. Das bilden wir dann, überspitzt gesagt, beiläufig in SAP ab. Das reine IT-Geschäft zählt also nicht zu unseren Aufgaben. Das machen andere Kollegen.“

 

SAP-Berater arbeiten an konkreten Lösungen

Wenn Karola Lüdiger als SAP-Consultant im Einsatz ist, nimmt sie sich konkreten Fragestellungen an. „Als Fachberaterin geht es mir darum, bestimmte Funktionalitäten zu verändern oder neue einzuführen, um das SAP-System des Kunden zu verbessern. Das heißt, wir arbeiten gezielt an greifbaren Lösungen.“ Damit dies gelingt, sind die SAP-Consultants der BWI in interdisziplinäre Teams eingebunden, die alle erforderlichen Kompetenzen bis hin zur tatsächlichen Umsetzung abdecken. 

Steht ein großes Vorhaben an, wechselt Karola Lüdiger mitunter in die Rolle des Project Managers. Der Wechsel fällt ihr leicht, denn die Übergänge sind fließend. „Der Projektleiter sorgt dafür, dass ein Projekt mit einem bestimmten Umfang in einem bestimmten Zeitraum und mit einem bestimmten Budget umgesetzt wird. Bei kleineren Projekten übernehmen Berater diese Aufgaben selbst. Aber bei den wirklichen großen ist ein Projektleiter erforderlich, der sehr große Zielstrebigkeit beweist.“ Das bringt nicht nur mehr Verantwortung und zusätzliche organisatorische Aufgaben mit sich. „Der Projektleiter hat andere und vor allem enorme Gestaltungsmöglichkeiten, da er einen anderen Zugang zum Kunden hat und im Gegensatz zum Berater echte Entscheidungen treffen kann. Der Reiz des Projektmanagements liegt also weniger im Fachlichen, sondern vielmehr im Strategischen.“

 

S/4HANA als neue Herausforderung für die BWI-Experten

Doch ganz gleich, ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BWI als Berater oder Projektmanager gefragt sind, steht ihnen allen jetzt eine neue, spannende Aufgabe ins Haus: die Einführung von S/4HANA in die Bundeswehr. Mit dieser Weiterentwicklung der SAP Business Suite baut die Bundeswehr ihr SASPF-System zu einer leistungsstarken digitalen Plattform um und erschließt sich damit Zugang zu völlig neuen Funktionalitäten. Dazu zählen zum Beispiel die mobile und vernetzte Nutzung von Daten sowie Analyse- und Simulationsmöglichkeiten auf Basis von Informationen in Echtzeit. „Dieser Technologiewechsel ist eine der größten Aufgaben, vor der die Bundeswehr seit dem Aufbau von SASPF gestanden hat. Auch für uns als Berater und Projektmanager der BWI ist das ist eine große Herausforderung, weil das System von Grund auf neu gestaltet werden will.“ Eine Aufgabe ganz nach Karola Lüdigers Geschmack. 

Wer mit Karola Lüdiger Schritt halten möchte, ist in jeder Hinsicht flexibel. „Kein Tag gleicht dem anderen. Wer immer nur das Gleiche machen möchte, wird damit nicht glücklich, aber der wird auch kein guter Berater sein können. Denn wir sind Impulsgeber beim Kunden und um diese Rolle ausfüllen zu können, muss man offen sein für neue Lösungen und für andere Meinungen.“



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